Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Johanna in Kanada

Der Vancouvertrip

Der Vancouvertrip

  • Das Tüpfelchen auf dem I

Mitte Juni war es endlich so weit: Wir durften wieder nach Vancouver reisen! Da es sowohl mein größter Wunsch, als auch der meiner Gastschwester war, hat uns unsere Gastmutter direkt am erst-möglichen Wochenende auf einen Girls-Trip dorthin mitgenommen. Das ganze Wochenende war einfach Wahnsinn, ich versuche hier einmal von den besten Erlebnissen zu berichten…

Angefangen hat es da schon mit dem Roadtrip nach Vancouver. Allein die wechselnde Natur ist wunderschön, aber als ich auch noch direkt neben dem Highway einen Grizzly gesehen habe, war die Anreise für mich perfekt. Angekommen sind wir in Vancouver erst relativ spät am Abend, deshalb haben wir nur schnell unser Zimmer bezogen und sind essen gegangen. Zum Abschluss haben wir uns noch Vancouver bei Nacht angeschaut.

Am nächsten morgen wollten meine Gastschwester und ich ganz früh aufstehen, um so viel wie möglich an diesem Tag zu unternehmen. Los ging es, mit dem Frühstück-Togo in der Hand, quer durch die Innenstadt, bis zur anderen Seite der Insel auf eine große Brücke. Auf dem Rückweg sind wir schon in einige typische Geschäfte wie Victoria’s Secret und Pink gegangen (schließlich gehört das ja auch irgendwie dazu) und sind über einen Markt geschlendert.

Beendet haben wir unsere Tour an der Steamclock. Diese alte Uhr im Kneipenviertel der Stadt pfeift immer noch zu jeder vollen und halben Stunde. Später am Nachmittag sind wir dann wieder gemeinsam mit unserer Gastmutter und ihrer Nichte auf die kleine Insel „Granville Island“ gefahren, wo es eine große Markthalle und viele kleine Läden gab, welche der Insel das Flair eines Fischerdorfes verliehen haben.

Mein persönlicher Highlight an diesem Wochenende war unser Spaziergang entlang des Hafens, während die Sonne über dem Meer unter- und der Mond über der Stadt aufging. Die Farben am Himmel, die modernen Gebäude und die gesamte Atmosphäre waren einfach unbeschreiblich. Da wir doch sehr viel länger als geplant gelaufen sind, gab es erneut ein sehr spätes Abendessen, bevor wir nur noch ins Bett gefallen sind!

Leider war dann auch schon unser letzter Tag in dieser wunderschönen Stadt. Gestartet habe ich ihn mit einer Tour zum Canada Place, den wir zuvor auch schon bei Nacht gesehen hatten:

Als letzten Ausflug sind wir zur Capilano suspension bridge gefahren. Dort sind wir natürlich über die Brücke selbst, aber auch durch einen Baumwipfel-Pfad und entlang der Klippe gelaufen. Unglaublich das man solche Natur in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt finden kann!

Bevor es dann schon wieder nach Hause ging, gab es noch einen wichtigen Stopp: IKEA! Ja genau, da es dieses bei uns nur zu gut bekannte Möbelhaus in Nordamerika kaum gibt, ist der Einkauf dort daher etwas total Besonderes. Und wie wir alle es kennen, verbringt man auch schnell mal einige Stunden dort… Somit haben wir uns deutlich später als geplant auf den Rückweg gemacht. Doch das hatte einen klaren Vorteil: wir konnten einen atemberaubenden Sonnenuntergang im Rückspiegel bewundern! Das hat diesem beeindruckenden Trip die Krone aufgesetzt…