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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Paula in Japan

Leben in Japan

Mit dem Wissen, dass ich in der nächsten Woche die Gastfamilie wechseln würde müssen, bin ich nach den Ferien eher nicht so gerne in die Schule gegangen. Ich hätte die restliche Zeit viel lieber mit meiner Gastfamilie verbracht, aber es ging ja nicht anders. Der Wechsel war dann auch nicht so schlimm, wie ich dachte - im ersten Moment (die ersten paar Tage) schon, aber spätestens nach einer Woche hatte ich mich schon gut an die neue Gastfamilie gewöhnt.

Meine alte Gastfamilie hatte auch versprochen zu meinem nächsten Fußballspiel zu kommen und ich hatte nicht das Gefühl, dass ich jetzt nochmal komplett von vorne anfangen muss. Die Schule musste ich zum Glück auch nicht wechseln, und dort verbringe ich sowieso die meiste Zeit. Obwohl der Anfang schwierig war, habe ich schnell gemerkt, dass es auch Vorteile gibt die Gastfamilie zu wechseln. Z.B habe ich ein neuen Teil von Okinawa kennengelernt und wohne in der Nähe von schönen Stränden und Inseln. Meine neue Gastfamilie hat auch ein Fahrrad, das ich benutzen kann (endlich!!) und die Gastmutter ist Klavierlehrerin und gibt mir jetzt immer Klavierunterricht, seit ich sie darum gebeten habe. Meine alte Gastfamilie ist dann auch zu meinem Fußballspiel gekommen. Es war wahnsinnig kalt (im Vergleich zu Deutschland im Februar vielleicht nicht, aber wenn man sich hier an das Klima gewöhnt, kommen einem 15 Grad vor wie -10) und ich saß leider die erste Hälfte nur auf der Ersatzbank, aber in der zweiten Hälfte habe ich dann doch gespielt, zum Glück, sonst wäre meine Gastfamilie komplett umsonst gekommen. Wir haben das Spiel sogar gewonnen, nach Verlängerung und Elfmeterschießen, und ich habe mich am Ende noch mit meiner alten Gastfamilie zu einem Kirschblüten Festival verabredet. Ich glaube die Zeit für Kirschblüten ist auf der Hauptinsel von Japan ungefähr im April, aber in Okinawa beginnt, wegen der Lage (südlich), die Kirschblütenzeit schon Anfang Februar.

Anfang Februar ist auch die Hälfte meines Auslandsjahres vorbei. Die Zeit ist wirklich sehr schnell vorbei gegangen, und gerade, weil Japanisch nicht die einfachste Sprache ist, ist es eine gute Idee gewesen 10 Monate und nicht 5 oder 6 Monate zu bleiben. So langsam merke ich, dass es gar kein Problem mehr ist, sich über einfach Dinge im Alltag mit Freunden zu unterhalten. Ich verstehe immer mehr vom Unterricht und habe auch sonst das Gefühl, jetzt soweit in die Sprachereingekommen zu sein, dass es mit dem Lernen viel schneller geht als am Anfang! Wenn ich in diesem Jahr nochmal genauso viel lerne wie im ersten, oder sogar noch mehr, dann werde ich hoffentlich relativ sicher im Japanischen sein!
Liebe Grüße
Paula

Paula berichtet über ihre Erlebnisse in Japan. Möchtest du auch gerne einen Auslandsaufenthalt in Japan verbringen? Wir beraten dich gerne!

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