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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Niala in Japan

Trip nach Kyoto

Japan ist wirklich schön und sehr vielfältig. Es gibt so viele Dinge zu sehen über die Geschichte, die Traditionen, die Kultur und die anderen Blickwinkel. Da ich mehr über all diese Dinge lernen wollte habe ich meine Gastfamilie gefragt ob wir nicht vielleicht nach Kyoto gehen können. Kyoto City ist sehr alt. Mehr als tausend Jahre war es die imperiale Hauptstadt Japans. Deswegen sind dort auch viele alte Gebäude, Schreine oder Tempel noch erhalten.

Unser Trip ging über das verlängerte Wochenende von Sonntag bis Montag und wir sind von Saitama (Präfektur in der ich lebe) aus, über Tokyo, mit dem Shinkansen (schnellster Zug in Japan) nach Kyoto gefahren. Die Fahrt dauerte insgesamt 3 Stunden, also haben wir uns Onigiri und Sandwiches von einem Conbini (convenient store) geholt. Auf der Fahrt konnte man auch den Berg/Vulkan Fuji sehen (höchster Berg Japans).

Als wir dann ankamen, sind wir zuerst zu unserem Hotel gefahren und haben uns umgezogen. Meine Gastschwester Coco und ich hatten beide einen traditionellen Sommer-Kimono (Yukata) mit hölzernen Sandalen an. Meine Familie hatte mir einen Kimono als Willkommensgeschenk gegeben als ich hier ankam. Ich bin ihnen sehr dankbar für die schöne Zeit, die ich bisher mit ihnen verbringen konnte und auch für alles was ich schon von ihnen gelernt habe!

Als erstes sind wir in Kyoto zu Nijo-Jo Castle gegangen, der Residenz eines ehemaligen Shoguns. Es ist ungefähr 400 Jahre alt und wurde in der Edo-Periode gebaut. Die Burg ist noch komplett erhalten und man konnte auch den Großteil von innen besichtigen. Die Böden sind mit Tatami Matten bedeckt, die traditionelle Art von Böden in Japan, welche aber heutzutage weniger benutzt wird. Am Eingang mussten wir unsere Schuhe ausziehen, wie in fast jedem Gebäude Japans. Innen gab es Schaubilder von dem Shogun sowie von seinen Dienern, die zeigen wie die damalige Hierarchie funktionierte. Der Garten war auch wunderschön! In Japan haben fast alle historischen Orte einen Steingarten.



Meistens gibt es also Teiche mit kleinen Inseln und verzierenden Steinen, Brücken und Brunnen. In einem kleineren Gebäude im Garten haben wir dann noch ein spezielles Eis gegessen. Es war ziemlich groß und es gab viele verschiedene Sorten. Eine spezielle und beliebte Sorte in Japan ist Macha. Man kann es für alles verwenden. Beispielsweise auch heiße Schokolade oder Kuchen, so wie jede andere Art von Süßigkeiten.

Später sind wir noch zu dem Fushimi Inari-Taisha Schrein gegangen. Man konnte auf einer Art Rundweg zur Spitze des Berges, dem Hauptschrein gehen. Auf dem Weg waren hin und wieder kleinere Schreine und auch Souvenirshops. Der Weg selbst war mit vielen orangenen „Toren“ verziert, mit Inschriften und ein paar Laternen. Auf dem Weg nach oben konnte man von einem bestimmten Punkt aus auf Kyoto herabsehen. Die Aussicht war wunderschön!



Am Tag darauf sind wir noch zu Kinkaku-ji (dt. Goldener-Pavillion-Tempel) gegangen. Der Tempel Kinkaku steht an einem großen Teich und ist von einem wunderschönen Garten umgeben. Die obersten Stockwerke sind mit Blattgold verziert. Reingehen durften wir leider nicht. Aber so ist das bei den meisten historischen Gebäuden in Japan.

Nachdem wir dann auch noch Souvenirs gekauft hatten, sind wir mit Schinkansen wieder zurück gefahren und sehr spät abends angekommen. Es war wirklich unglaublich, all diese neuen Dinge zu sehen und zu erfahren. Ich wäre gerne länger geblieben, aber alles Schöne hat ein Ende und ich bin glücklich all das sehen gekonnt zu haben!