Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Marie-Sophie in Japan

Mein Aufenthalt in Sapporo

Ich heiße Marie-Sophie und bin 17 Jahre alt. Ich habe von September 2013 bis Juni 2014 ein Auslandsjahr in Sapporo, Japan verbracht.

Eine Sache, die ich immer und immer wieder, sowohl von meinen deutschen, als auch von meinen japanischen Freunden gefragt wurde war: „Was war für dich am schwierigsten?“ oder „Womit bist du überhaupt nicht klar gekommen?“ Ehrlich gesagt, wenn ich zurück denke, kann ich mich nur an die vielen schönen und interessanten Erfahrungen wirklich gut erinnern. Natürlich gibt es auch nicht so angenehme Erinnerungen, aber ich habe wunderbare Freunde, sowohl in meiner Schule als auch in meiner Gastfamilie gefunden. Ich habe eine recht exotische Sprache sprechen und lieben gelernt. Ich habe Erfahrungen gemacht, die ich niemals vergessen werde und das ist etwas, was mir keine schlechte Erfahrung nehmen kann, im Gegenteil, ich habe auch daraus gelernt.

Ich habe in 3 verschiedenen Gastfamilien gelebt. Bei meiner ersten Gastfamilie habe ich 6 Monate gelebt. In diesen 6 Monaten bin ich aber für eine Woche zu einer anderen Gastfamilie gekommen, da meine eigentliche Familie auf eine Auslandsreise ging. Diese beiden Familien waren ziemlich jung, wobei meine Gasteltern Mitte bis Ende 20 alt waren. Beides mal waren auch kleine Kinder dort. Dann wechselte ich für die letzten 4 Monate zu einer Gastfamilie, die ungefähr im gleichen Alter wie meine eigenen Eltern sind.





Diese völlig verschiedenen Tagesabläufe und Denkweisen innerhalb eines Landes zu sehen, war für mich unglaublich interessant. Ich habe allein dank meiner Gastfamilien nicht nur über die japanische Kultur und Mentalität etwas gelernt, sondern auch über den Umgang mit Mitmenschen. Ich bin jeder meiner Gastfamilien sehr dankbar.



Ich habe auf der nördlichsten Insel (Hokkaido) gelebt und hier und dort ein paar kleine Kurztrips machen können. Es gibt auf Hokkaido sehr viel Grün, Berge, aber auch Meer, was es zu einer wunderschönen Insel macht, wohin sich auf jeden Fall auch eine Reise lohnt! Im Winter kann es dann aber doch mal bis zu -20 Grad (wenn nicht, sogar noch kälter) werden. In meiner Schuluniform mit Rock und Kniestrümpfen konnte es dann dochmal ein wenig kalt werden, aber dafür ist der Sommer nicht so unerträglich heiß und schwül wie in Tokyo.

Obwohl ich in einer Großstadt gelebt habe, lagt meine Schule ziemlich im Nirgendwo. Ohne Auto oder Schulbus war diese eigentlich nicht zu erreichen. Das hatte aber auch seine Vorteile, denn um die Schule war ein riesiges Grundstück, was man sich in Deutschland überhaupt nicht vorstellen kann. Wir hatten einen Fußball-, einen Football-, einen Baseball-, und mehrere Tennisplätze. Vor der Schule gab es insgesamt 5 Haltestellen für den Schulbus. Meine Schule war sehr international aktiv, was bedeutet, dass das ganze Jahr über Austauschschüler zu dieser Schule gehen. Es gab auch viele Kurzprogramme über 2-4 Wochen. Dadurch habe ich Menschen vieler verschiedener Nationen kennengelernt, wie zum Beispiel aus Nepal, China oder Chile. Auch meine Mitschüler waren sehr am Ausland interessiert, auch wenn sie am Anfang zu schüchtern waren zu fragen. Ich habe jeden Tag 2-3 Stunden Japanischunterricht gehabt, was nicht selbstverständlich ist. Dadurch habe ich meine Japanischfähigkeiten auf ein völlig anderes Level bringen können.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass in Japan ein zweites Heimatland gefunden habe und auf jeden Fall irgendwann dorthin zurückkehren möchte, sei es zum erneuten Auslandsjahr an der Uni oder sogar zum Arbeiten.Dieses Auslandsjahr hat mir geholfen mich unglaublich weiterzuentwickeln.

Zum Schluss noch ein riesen Dankeschön an die Mitarbeiter von DFSR! Sie gaben mir die Möglichkeit nach Japan zu gehen und dort super Erfahrungen zu machen, die mich mein ganzes Leben lang begleiten werden.


Marie-Sophie berichtet über ihre Erlebnisse in Japan. Möchtest du auch gerne einen Auslandsaufenthalt in Japan verbringen? Wir beraten dich gerne!


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