!DOCTYPE html>

Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

Image can't be displayed.

Sarah in Japan

Japanisch lernen

In der japanischen Sprache gibt es 3 unterschiedliche Schreibweisen. „Hiragana“ und „Katakana“ (das „japanische Alphabet“) sind jeweils 46 Zeichen, die für Silben stehen. Die dritte Schreibweise nennt man „Kanji“. Das sind komplexere Zeichen, die aus der chinesischen Schrift stammen. Die meisten Wörter kann man in „Kanji“ schreiben. Andere Wörter oder grammatikalische Elemente wie Partikel, Hilfsverben, Verbindungen etc. schreibt man in „Hiragana“. „Katakana“ benutzt man für ausländische Wörter oder Lautmalerei.

Als ich in Japan ankam, kannte ich nur die Grundlage der japanischen Sprache, „Hiragana“ und „Katakana“. Ich kannte die grundlegenden Grammatikregeln, mir fehlte aber unglaublich viel Vokabular.

Um Grammatik oder Vokabeln zu lernen, arbeite ich mit dem sogenannten „Kumon“. Das sind Arbeitsblätter, die ich zuhause oder im Unterricht bearbeiten kann und wenn ich 200 Seiten geschafft habe, und der Lehrer alles korrigiert hat, muss ich einen kleinen Test schreiben. Wenn man eine gute Punktzahl bekommt, steigt man zum nächsten Level auf. Es ist ziemlich gut, um selbstständig Japanisch zu lernen, dennoch muss man sehr motiviert und selbstdiszipliniert sein. Die Aufgaben sind nicht besonders anspruchsvoll, sodass man sehr schnell gelangweilt wird. Außerdem ist es ziemlich teuer, 6.000 Yen pro Monat, was ungefähr 50 Euro entspricht. Auf der anderen Seite sind die Grammatikregeln sehr gut vorgestellt und sehr leicht zu verstehen.

Im Unterricht habe ich am Anfang nichts verstanden. Die Lehrer haben schnell gesprochen, unbekanntes Vokabular benutzt und alles in Kanji geschrieben, was ich noch überhaupt nicht konnte. Trotzdem habe ich vom Anfang an versucht, alles mitzuschreiben, obwohl ich kein einziges Kanji verstehen oder lesen konnte. Dadurch habe ich meine Kanji Kenntnisse nicht sonderlich erweitert, dennoch sind meine Zeichen viel verständlicher geworden und die Zeit, die ich brauche, um ein Tafelbild abzuschreiben, wird kürzer und kürzer und nähert sich immer mehr der Zeit, die die japanischen Schüler brauchen.

Langsam merkt man, dass man einige Witze in der Schule versteht, sogar selber Witze machen kann, ab und zu an Gesprächen teilnehmen kann, auf der Straße ein paar Werbungen lesen kann, oder die Nachrichten im Klassenchat versteht. Das sind die Momente, wo man merkt, wie schnell man in einem unbekanntem Land Sprachfortschritte machen kann und wie schnell man es schaffen kann, sich an die neue Lebensart zu gewöhnen.

Sarah berichtet über ihr Austauschjahr auf Okinawa. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in Japan? Wir beraten dich gerne!

Beratungstermin vereinbaren