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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Paula in Japan

Mitte November ist es in Okinawa um die 25 Grad oder wärmer! Man könnte also noch super am Strand sitzen, aber leider werden in Okinawa im Winter die Strände geschlossen…

Da ich also nicht zum Strand konnte würde ich rückblickend sagen, dass das schönste Erlebnis meine Klassenfahrt nach Taiwan war. Taiwan ist nur etwa 600 km von Okinawa entfernt und meine Schule hat in Taipei eine Partnerschule, die jedes Jahr besucht wird, um die Freundschaft zwischen den beiden Ländern zu vertiefen. Diese Schule ist ein Mädcheninternat, super modern und total schön. Wir haben nach einer langen Begrüßungszeremonie, bei der unter anderem ein Mädchen ein traditionelles Musikinstrument gespielt hat (Ich glaube es heißt Khim…? Es klang auf jeden Fall total schön!!), eine Führung in Gruppen von den Schülern bekommen, und es ist ein echt schönes, wahrscheinlich ziemlich teures Internat. Was mich am meisten beeindruckt hat war die wunderschöne, super moderne Bibliothek.

Leider hatten wir ansonsten nicht so viel Zeit, mit den Schülerinnen zu sprechen und mussten weiter. Wir hatten einen ziemlich vollgepackten Zeitplan und haben auch wirklich viel gesehen. Ich glaube, wir waren in ungefähr 4 Museen, in einer kleinen Stadt am Meer, die für Häuser berühmt ist, die wie in dem Anime von Hayao Miyazaki aussehen (wenn du die Filme nicht kennst, googel mal danach) und wir haben jeden Abend in einem anderen Restaurant Dumplings und andere traditionelle Gerichte gegessen. 


Besonders toll war auch ein Tag an dem wir mit Taiwanesischen Studenten unterwegs waren! Wir haben zusammen Souvenirs gekauft, z.B. Pineapple Cake, oder haben Bubble Tea getrunken.



Am letzen Tag sind wir dann auch in eine Uni gegangen, nämlich die National Taiwan University. Sie ist sehr berühmt, beliebt und die Studiengebühren sind relativ günstig. Viele aus meiner Klasse wollen an diese Uni und haben Kontakte mit japanischen Studenten ausgetauscht, die angeboten haben zu helfen und zu beraten, und auch sonst super lieb waren.

Was auch sehr berühmt ist, sind die Nightmarkets in Taiwan. Auf Nightmarkets gibt es alles von allen möglichen (gefälschten) Marken, Spielstände und vor allem ganz viel Essen, das in riesigen Töpfen direkt hinterm Stand gekocht wird. Es ist super eng, man muss aufpassen, dass nichts geklaut wird, alles ist voller Rauch und es ist wahnsinnig laut. Im Gegensatz zu den Klassenfahrten, die ich in Deutschland mitgemacht habe und in denen es relativ selten erlaubt war, haben uns unsere Lehrer immer in Gruppen einfach so loslaufen lassen und nur Uhrzeit und Standort festgelegt an denen man wiederkommen sollte. Das war auch auf dem Nightmarket so und meine Gruppe hat sich natürlich verlaufen… 

Als wir dann nach einer halben Stunde oder so wieder um Bus saßen, haben zwei meiner Freunde geweint, aber nicht etwa weil sie sich so erschrocken haben, sondern weil alle anderen so lange auf sie warten mussten und sie den Lehrern so viele Umstände bereitet haben. Das war ein Moment in dem ich nochmal gemerkt habe, wie unterschiedlich die Deutsche und die Japanische Kultur sind. Das war so das Highlight in meinem November. Nächsten Monat ist Weihnachten 🎄!!

Liebe Grüße
Paula 

 

Paula berichtet über ihre Erlebnisse in Japan. Möchtest du auch gerne einen Auslandsaufenthalt in Japan verbringen? Wir beraten dich gerne!

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