Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Astrid in Clones, County Monaghan, Irland

Wie man hier sagt, „good crack“

Erfahrungsbericht von Astrid, Auslandsjahr in Irland 2011/12

Ich bin gerade mit DFSR für ein Jahr in Clones, Co. Monaghan, Irland. Mein Abenteuer hat im August angefangen. Die ersten Tage waren hart, aber schnell habe ich gemerkt, dass ich nicht die einzige bin. Ein Faktor war, dass ich eine schwedische Gastschwester habe. Mit ihr bin ich am 2. Tag in die Schule gegangen, aber ohne Schuluniform, da wir erst am Abend des vorherigen Tages angekommen waren. So fielen wir auf und ein Lehrer sprach uns relativ schnell an. Dann hat er uns in einen Raum mit ganz vielen anderen Austauschschülern gebracht – leider die meisten aus Deutschland. Nach den ersten Wochen, die relativ hart waren, weil man niemanden kannte und die Meisten auch nicht verstehen konnte - besonders wenn sie einen irischen Akzent hatten - konnte ich einen Großteil verstehen, nur mit dem Sprechen hat es noch nicht so funktioniert. Auch mit meiner Gastfamilie, die aus einer Gastmutter, einem Gastvater und meiner schwedischen Schwester besteht, lief es besser. Aber meine Schwester hatte größere Probleme gehabt, sich hier einzufinden, da sie Heimweh hatte und wollte wieder nach Hause fliegen. Nach einer Weile haben wir uns dann auch relativ gut verstanden und sie wollte dann doch bleiben.


Alle Austauschschüler sind in das Transition Year oder 4th Year gekommen. In diesem Jahr ist der praktische Teil im Vordergrund und er zählt für die irischen Schüler nicht. Schnell wurde man angesprochen, weil man unbekannt war. Doch nach der ersten Welle von Fragen, haben andere sich einfach weggedreht, aber andere haben weiter mit einem geredet. Ich denke, dass einfach zu viele Austauschschüler da waren – um die 20 (was jedoch noch recht wenig war).  In der Schule lief es dann immer besser, die Lehrer helfen gerne, doch Respekt ist hier viel wichtiger als an Schulen in Deutschland und Freunde wurden langsam gefunden, vorallem mit den Austauschschülern. Bei den irischen Schülern hat es länger gedauert bis Freundschaften geschlossen wurden.

Meine Gastfamilie an sich ist sehr klein, aber wenn man dann noch die Familien der Schwestern und Mutter von meiner Gastmutter dazu zählt, habe ich eine riesige Familie. Bei denen bin ich auch häufig, da alle selbst zusätzlich zu ihren eigenen Kindern noch Austauschschüler haben. Nach 2 Monaten hat es dann aber bei mir und meiner Gastschwester angefangen zu kriseln. Unser Verhältnis hat sich dann verbessert gehabt, aber ist wieder schlechter geworden. Ansonsten komme ich mit meiner Gastfamilie sehr gut zurecht und habe auch viele Freiheiten. Ich gehe ins Fitnessstudio, mache Irish Dancing und spiele noch Fußball. Außerdem gehe ich am  Freitag feiern. Hier geht jeder an einem Freitagabend in einen Pub und vielleicht auch noch in eine Disco. Ich übernachte dann häufig noch bei jemand anderem um samstags zusammen nach Dublin oder in andere Städte zu gehen.

Das Auslandsjahr hat sich definitiv gelohnt, da mein Englisch viel besser ist und ich auch Selbstbewusster geworden bin. Auch die Auswahl des Landes war gut, denn die Iren sind sehr freundlich, offen und lustig. Wie man hier sagt, „good crack“.

Schüleraustausch Irland

Astrid berichtet über ihre Erlebnisse in Irland. Möchtest du auch gerne einen Auslandsaufenthalt auf der Grünen Insel verbringen? Wir beraten dich gerne!

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Astrid in Irland