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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Pauline in Irland

Die ersten zwei Monate im neuen Jahr

Es ist schon wieder 2 Monate her, dass ich in Deutschland war. Ich bin am 23.12.18 abends in Berlin angekommen und konnte endlich das erste Mal, nach 4 Monaten Irland-Aufenthalt, meine Familie und Freunde in den Arm nehmen. Es war einfach total schön, meine Weihnachtsferien zuhause verbringen zu können, da ich meine ganze Familie wiedersehen konnte und 2 Wochen mit ihnen Zeit verbracht habe. Aber natürlich musste ich auch wieder zurück nach Irland, um mein Abenteuer Auslandsjahr zu Ende zu bringen. Der Abschied am 05.01.19 fiel mir wie erwartet sehr schwer, allerdings nicht so schwer wie am Anfang meines Auslandjahres, da ich jetzt ein Ziel vor Augen hatte, denn nun hieß es nur noch weitere 5 Monate in Irland und dann bin ich schon wieder Zuhause. 

Das aufregendste im Januar war dann die neue Schule. Aber da mich die irischen Mädchen dort direkt so nett empfangen haben, habe ich mich auch gleich wohl gefühlt. Schon am ersten Tag hatten wir Sport, also sind wir raus auf den Sportplatz und haben Hockey gespielt. Mir hat das echt viel Spaß gemacht, da wir in Deutschland nie Hockey spielen.

Im Januar stand auch mein 17. Geburtstag an. Es war das erste Mal, dass ich meinen Geburtstag nicht zu Hause mit meiner Familie verbringe. Aber der Tag verlief dann trotzdem ganz schön. Morgens habe ich mit meinen Eltern gefacetimet und meine Gastschwester hat für mich gesungen und mir ein kleines Geschenk gegeben. In der Schule haben mir meine Freunde gratuliert und als ich nach Hause kam, habe ich einen Kuchen gekauft und meine Gastfamilie hat für mich gesungen! Abends bin ich noch mit Freunden essen gegangen.

Zu meiner Geburtstagsfeier sind wir zur Blarney Castle gefahren: wunderschönes Wetter + wunderschöne Natur.

 
Im Februar bin ich mit meiner Gastschwester zu unserem ersten Hurling Match gegangen. Es war echt mal sehr interessant bei so einer irischen Sportart zuschauen zu können und wir haben auch vor, öfter zu Spielen zu gehen.

Vom 18.02.19 – 21.02.19 ging es dann zum zweiten Trip mit meiner irischen Partnerorganisation. Am Montag ging es mit dem Zug nach Dublin los. Dort angekommen hatten alle Austauschschüler dann ein bisschen Freizeit in der Stadt und dann haben wir eine Viking Tour gemacht (Stadtrundfahrt mit Wikinger Fahrzeug), die mir sehr gut gefallen hat. Am Nachmittag sind wir dann schon mit dem Bus nach Monaghan zu unseren Gastfamilien, in denen wir die nächsten Tage gewohnt haben, gefahren. Unsere Gastfamilie war sehr herzlich, es fiel nicht schwer, sich dort schnell wohlzufühlen.

Am nächsten Tag ging es nach Belfast, also auch über die Grenze von Irland nach Nordirland (Großbritannien). Wir haben das Titanic Center besucht und einen Stadtrundgang bei strömenden Regen gemacht. Trotz des Regens konnte man sehen, dass Belfast eine wunderschöne Stadt mit vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten ist.

 
Auf den Mittwoch hatte ich mich schon die ganze Zeit am meisten gefreut, da wir mit dem Bus an die Spitze von Nordirland gefahren sind. Und zwar haben wir die Rope Bridge besichtigt.

 
Und danach sind wir zum atemberaubenden Giants Causeway gefahren.

 
Wir haben uns auch danach noch zwei Filmkulissen von Game of Thrones angeschaut, aber da ich die Serie nicht schaue, fand ich die persönlich nicht so spektakulär.

Aber alles in allem fand ich den Trip wieder richtig gelungen, da ich wieder viele neue schöne Orte in meinem Auslandsjahr entdecken konnte. 

Die ersten Monate bis zu den Weihnachtsferien ging ich auf eine gemischte Schule (Nagle Community College Cork). Die Tage vor meinem ersten Schultag war ich sooo aufgeregt, was mich wohl erwarten wird. Ich habe das Transition Year dort belegt und hatte in den ersten Wochen sehr viele Ausflüge mit der Klasse wie zum Beispiel zu einem See, wo wir Gemeinschaftsspiele gespielt haben oder als wir zu einem riesigen Markt, drei Stunden von Cork entfernt, gefahren sind.

 
In der Schule hatten wir jeden Morgen und auch nach der Mittagspause„Assembly“.  Das heißt, alle Schüler haben sich in ihren Jahrgängen zusammengefunden und der Lehrer hat ein Gebet aufgesagt und uns manchmal noch ein paar allgemeine Informationen gegeben. Dann ging es um 8:50 Uhr zum Unterricht. Ich habe dann nach den Weihnachtsferien die Schule gewechselt.

Also hatte ich nach den Weihnachtsferien, die ich Zuhause in Deutschland verbracht habe, einen kleinen Neuanfang für mich selbst. Neue Schule – neues Glück.

Jeden Morgen um 6:30 Uhr klingelt mein Wecker, dann heißt es Zähne putzen, Schuluniform anziehen und dann frühstücken mit meiner Gastschwester. Um 8 Uhr verlasse ich das Haus und nehme jeden Morgen den Bus zur Schule. Ich wohne nur 10 Minuten Fahrt von meiner Schule (Ursuline Secondary School)  entfernt. Es ist nun eine katholische Mädchenschule.

 
Ich habe mich nach diesen ersten Wochen schon richtig gut dort eingefunden und habe auch schon zwei sehr nette irische Mädchen kennengelernt. Ich fühle mich sehr wohl in der Schule und hätte nie gedacht, dass ich mal sagen kann, dass es mir tatsächlich gefällt zur Schule zu gehen. Auch jetzt gehe ich noch ins Transition Year (10. Klasse in Deutschland) und mir gefällt es sehr gut, da wir nicht so viele Hausaufgaben aufbekommen und kaum Arbeiten schreiben, das heißt ich habe mehr Freizeit, die ich dann in Cork am Nachmittag verbringen kann.

Pauline berichtet über ihre Erlebnisse in Irland. Möchtest du auch gerne einen Auslandsaufenthalt auf der Grünen Insel verbringen? Wir beraten dich gerne!

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