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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Greta in Irland

Und schon heißt es Abschied nehmen

…und schon sind meine vier Monate in Irland zu Ende. Es fühlt sich so an, als hätte ich gerade noch meinen Koffer zuhause gepackt und jetzt muss ich schon wieder alles auspacken. Die letzten 1 ½ Monate habe ich aber noch ganz viele schöne Dinge erlebt, die ich so schnell nicht vergessen werde.

Nach den Ferien, Ende Oktober, haben wir einen neuen Block in der Schule bekommen, das heißt, wir haben die Nebenfächer gewechselt und ein Zeugnis für den ersten erfolgreich abgeschlossenen Block bekommen.

Nachdem Halloween vorüber war, fing in Irland schon die Weihnachtszeit an. In den Cafés und Läden lief Weihnachtsmusik und es war reichlich dekoriert. Damit hatte das Weihnachtseinkaufen auch begonnen und es kam richtig Weihnachtsstimmung auf. Ende November stellten bereits die ersten Familien ihre Weihnachtsbäume auf und überall konnte man bunte Lichter sehen. Meine Gastschwester und ich haben in der Zeit ein paar Mal leckeres „Shortbread“ gebacken.

In Irland ist es außerdem Tradition, dass sich in der Weihnachtszeit alle Verwandten gegenseitig besuchen. Die Kinder bekommen dabei Geschenke und für die Erwachsenen gibt es eine Tüte mit Schokolade, Keksen und Wein. Wenn es dann endlich der 25. Dezember ist, war hoffentlich Santa in der Nacht da und man kann am Morgen die Geschenke auspacken. Die nächsten Tage verbringen viele dann mit der Familie und feiern Weihnachten. Dabei wird meistens viel gegessen, getrunken und es werden Spiele gespielt.

In meiner ganzen Zeit habe ich auch sehr viele Abende mit meiner Gastfamilie zusammengesessen, unterschiedlichste Spiele gespielt und super viel gelacht. Meine Gastfamilie wurde zu einer zweiten Familie für mich und ich habe mich richtig zuhause gefühlt. Ich habe enge Freundschaften geschlossen, die hoffentlich für eine lange Zeit halten werden und mit denen ich viele tolle Erlebnisse geteilt habe.

Daher fiel mir der Abschied auch so schwer. Ich hatte mir dort ein Leben aufgebaut und ich hatte gelernt, mit meinem neuen Umfeld zu leben. Alles war perfekt und ich war super glücklich, doch ich musste nach Hause. Also verabschiedete ich mich am 22.12. wieder mit ein paar Tränen von den Menschen, die mir ein zuhause geschenkt hatten und mir dieses Erlebnis mit ermöglicht hatten. Natürlich freute ich mich riesig auf meine Familie und Freunde in Deutschland, aber ich wusste, dass es nie wieder so sein wird wie jetzt. Aber das, was ich wusste, war, dass ich auf jeden Fall zurückkommen werde, um meine Gastfamilie zu besuchen. Bis jetzt habe ich immer noch täglich Kontakt nach Irland und ich kann nur sagen, dass es die besten vier Monate meines Lebens waren. Ich habe ganz nette Menschen kennengelernt, viele tolle Erfahrungen gesammelt und eine Menge gelernt.