Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Sontje in Irland

Weihnachten

Weihnachten in Irland war für mich ziemlich anders. Angefangen damit, dass die Bescherung nicht am Abend vom 24. stattfindet, sondern am Morgen vom 25. Aber fangen wir mal am Anfang an.
Am 24. Dezember haben meine italienische Gastschwester und ich erstmal ausgeschlafen. Als wir dann irgendwann aufgestanden sind, haben wir gemütlich zusammen gefrühstückt. An sich war dieser Tag echt komisch für mich, weil alle meine deutschen Freunde mir schon Frohe Weihnachten gewünscht haben, es für mich aber sozusagen noch nicht Weihnachten war. Ich würde generell den 24, also Christmas Eve als so eine Art Vorbereitungstag für Christmas Day (25. Dezember) beschreiben. Also so gegen 4 Uhr am Nachmittag haben meine Gastmutter, Gastschwester und ich angefangen Christmas Dinner vorzubereiten. Wir haben insgesamt 2 ½ Stunden gebraucht aber es hat echt Spaß gemacht, weil man so sehr viel Zeit zusammen verbracht hat. Nachdem wir mit den Vorbereitungen für den nächsten Tag fertig waren, haben wir Essen beim Chinesen bestellt. Und dann sind wir um ca. 8 Uhr in die Kirche gegangen. Als wir vom Gottesdienst nachhause gegangen sind, haben wir den Abend alle zusammen mit einem Weihnachtsfilm ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen hat unser Gastbruder uns so gegen 9 Uhr geweckt, wir haben kurz gefrühstückt und dann gab es auch schon Bescherung. Nachdem wir alle zusammen Geschenke ausgepackt hatten, haben wir uns alle fertig gemacht fürs Christmas Dinner. Dieses Bestand aus einer kleinen Vorspeise, einem Hauptgang und einem kleinen Nachtisch. Zum Hauptgang haben wir Truthahn mit verschiedenen Kartoffel- und Gemüsesorten gegessen. Generell war es sehr schön einfach zusammenzusitzen und zu essen. Nach dem Dinner haben wir dann alle noch zusammen gesessen, Zeit zusammen verbracht und Spiele gespielt. So gegen Nachmittag/Abend gab es Cheese & Biscuits als so eine Art Snack. Wir haben dann den Rest des Abends einfach zusammen mit Snacks und Spielen verbracht.

Normalerweise geht meine Gastfamilie am 26. Dezember immer zu der Familie meiner Gastmutter. Allerdings war dies dieses Jahr wegen Corona nicht möglich, da meine Gastmutter 7 Geschwister hat und mit allen Nichten und Neffen diese Familie so ungefähr auf 45 Leute kommt. Von daher war dieses Jahr der 26. Dezember ein sehr ruhiger und entspannter Tag. Auch ohne das treffen am 26. hatte ich ein super schönes Weihnachtsfest. Es war zwar ein bisschen anders als in Deutschland, aber ich hatte das Gefühl, dass der Spirit ziemlich ähnlich war. Es ging einfach darum, eine schöne Zeit mit der Familie zu verbringen, die ich definitiv hatte. Und zum Schluss kann ich auch noch sagen, es war eine sehr interessante Erfahrung ein Irisches Weihnachten mitzuerleben.