Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Renée in Irland

Das Ende meines Austausches

Unglaublich, doch schon ist auch mein letzter Monat in Irland vorbei. Natürlich habe ich erwartet, dass ich traurig sein würde und ich weiß auch, dass dieser Austausch einmalig, aber nicht unendlich war… Allerdings scheint mir all das jetzt so unwirklich. Obwohl ich mich ganz klar darauf gefreut habe, meine Familie und Freunde wieder zusehen, fällt es mir extrem schwer mich mit dem Gedanken anzufreunden, dass ich mein Leben hier zurücklassen muss. Meine Gastfamilie, Freunde und Umgebung (mit allen Höhen und Tiefen) habe ich so liebgewonnen und freue mich schon darauf, sie zu besuchen.

Immerhin ist in unserer letzten gemeinsamen Zeit noch einiges passiert, an das ich mich noch lange erinnern werde:

Schule

Unsere Schule hat es noch organisiert bekommen, mit uns zwei Ausflüge zu machen. Einer dieser Ausflüge führte auf einen Berg, wobei ich daran leider nicht teilnehmen konnte

Der zweite Ausflug, an dem ich dann auch teilnehmen konnte, nennt sich "Wavesweepers", und fand in unserer letzten Schulwoche statt. Diese Aktion bestand aus Surfen, Stand Up Paddling und/oder Kayaking. Von der Schule aus wurden wir mit dem Bus zu einem See in der Nähe eines Strandes gebracht. Dort wurden wir in zwei Gruppen geteilt, meine Freunde und ich waren in einer, und haben das Equipment bekommen. Es wurde außerdem ein kleiner Wettbewerb veranstaltet, in dem man Poster (gegen Verunreinigung durch Hunde) kreieren sollte. Pro Klasse gab es zwei Geldpreise, deren Gewinner vor dem Jahrgang verkündet wurden. Ich wurde dabei vierte.

Eine andere Veranstaltung war ein Sporttag. Dabei wurden jeweils zwei Jahrgänge in Gruppen aufgeteilt und haben kleine Sportspiele gemacht. Das alles fand auf einer Rasenfläche vor der Schule statt. Eigentlich war es ganz lustig, zum Beispiel musste man Gummistiefel werfen, einen Fußball durch Reifen schießen und einen Mini-Parcours ablaufen. Am Anschluss wurde uns Softeis spendiert.

An unserem letzten Schultag wurde uns noch einmal klar, dass wir nie wieder alle zusammen dort sein würden. Gegen Ende des Tages wurden Preise und Zertifikate verliehen. Zum Abschluss hat unsere Stufe Tee und Kuchen bekommen, während uns die Zeugnisse ausgehändigt wurden.

Freizeit

An einem Sonntag waren wir mit meiner Freundin und ein paar anderen surfen. Es hatte uns beim ersten mal so gut gefallen, dass wir es unbedingt wiederholen wollten.

Dank der Lockerungen hatten wir die Gelegenheit in ein nahegelegenes Dorf zu fahren und an ein paar Sehenswürdigkeiten, auf dem Weg, anzuhalten. Unter anderem Downpatrick.

Eine Woche später haben wir auch ein Museum und ein paar Schlösser und Parks besichtigt. Obwohl das Wetter in Irland meistens wolkig und verregnet ist, hatten wir das Glück, den ganzen Tag über Sonne zu haben.

Abschiede

Der Abschied von meinen zwei engsten Freunden war sehr traurig. Wir haben ein paar kleine Geschenke ausgetauscht und einen Film geguckt. So wirklich realisiert, dass es unser letztes Treffen für eine lange Zeit sein würde hatten wir kaum. Auch beim Abschied unserer Nachbarn und Gastgeschwister hatte man immer noch das Gefühl, man sehe sich am nächsten Tag wieder.

Abreise

Eine Woche bevor wir abgereist sind, waren alle anderen Austauschschüler wieder zu Hause. Das gab uns mehr Ruhe zum packen. Meine Gastmutter und Gastschwester haben uns zum Bus begleitet. Am Flughafen wurde ich getestet und konnte dann noch etwas Zeit mit meiner Austauschschwester verbringen, bis diese dann zum Flug gehen musste.

Ich bin gut zu Hause angekommen und hoffe, dass meine Berichte hilfreich waren.

Falls ihr euch für Irland entscheidet:

Viel Spaß!