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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Milena in Irland

I´m leaving home for the coastline

Tipp: Während des Lesens dieses Berichts „Coastline“ von Hollow Coves anhören, um das Gefühl nachzuempfinden, das ich habe, wenn ich hier bei Sonnenuntergang am Meer entlang gehe.

Ich sitze in einem kleinen Cafe, vor mir Stift, Papier und ein großer Cappuccino. Ich schaue aus dem Fenster auf die Stadt, die ich jetzt schon über einen Monat mein Zuhause nennen darf und stelle plötzlich fest, wie vertraut sich schon alles anfühlt und wie viel ich in den letzten Wochen erlebt habe.

Aber von vorn: 
Am 21. August bin ich Mitten in der Nacht aufgestanden, in ein Flugzeug gestiegen und während die Landschaft unter mir immer kleiner wurde, habe ich einem neuen Lebensabschnitt entgegen gefiebert.



Mein Ziel: Dublin für vier Tage und dann weiter nach Dungarvan, Co. Waterford, um Fragen zu klären, wie „ Ist das Gras in Irland wirklich grüner?“, „Regnet es ständig?“ und „ Isst man hier jeden Tag Kartoffeln?“. Aber vor allem „ Wie lebt es sich als Austauschschüler in Irland?“. (Ja; nein; nicht in meiner Gastfamilie; aufregend, anstrengend, aber wunderschön).

Das war vor sechs Wochen, sechs Wochen, die sich einerseits wie ein halbes Leben anfühlen und andererseits wie nur etwa drei Wochen. Das liegt daran, dass ich in dieser Zeit so viele neue Dinge ausprobiert habe und Erfahrungen gemacht habe, dass ich gar nicht gemerkt habe, wie schnell die Zeit vergeht und andererseits, ich mich schon fast wie zuhause fühle.

Und das ist auch nicht schwierig, da mein Gastfamilie sehr lieb ist und mich wie ein echtes Familienmitglied behandelt. Meine Gastfamilie, damit meine ich meine Gasteltern Aileen und Liam, meine kleine Gastschwester Indi (5), eine andere Austauschschülerin, Mathilde (17) aus Dänemark, und die zwei Hunde Titan und Zeus. Zusammen leben wir in einem Haus mit Garten (in dem übrigens Palmen wachsen), das nur ca. 3 Minuten vom Meer entfernt ist. Zur Schule gehe ich ca. 20 Minuten.


Mein erster Tag dort war sehr aufregend, ich stand um halb acht auf und schlüpfte in meine Schuluniform (die ist hier überall in Irland Pflicht), um nach dem Frühstück aufzubrechen. In meiner neuen Schule angekommen, begrüßte uns die Direktorin und brachte uns in unsere neue Klasse. Der Moment, in dem man das Klassenzimmer betritt und sich jeder umdreht, weil die Direktorin dich vorstellt ist etwas unangenehm, aber in meiner Klasse sind sehr viele nette Mädchen, die gleich auf mich zugekommen sind und mich überall mit hingenommen haben (mit diesen Mädchen bin ich jetzt auch befreundet und ich gehe regelmäßig am Freitag nach der Schule mit ihnen in die Stadt um das Wochenende einzuläuten). Am Ende des Tages war ich super müde, aber auch glücklich, dass alles gut geklappt hat.


Zu meinem Glück bin ich im Transition Year, das ist eine Art Zwischenjahr, das sehr praxisorientiert ist und zur Persönlichkeitsentfaltung beitragen soll. Dadurch habe ich viele interessante Fächer wie beispielsweise Communication Skills, Self Defending und Enterprise (Mini Company). Außerdem haben wir viele Projekte und Ausflüge. Einer dieser Ausflüge ging nach Tramore, ein Ort ca. 30 Minuten entfernt von Dungarvan, wo wir einen Surfkurs gemacht haben. Das Wasser war echt kalt, aber wir hatten zum Glück Neoprenanzüge und es hat echt Spaß gemacht. Und auch in den nächsten Wochen stehen viele interessante Ausflüge, Projekte und Wettbewerbe an, es wird also nicht langweilig. „I left home for the Coastline“ und das bereue ich kein bisschen.



Milena berichtet über ihre Erlebnisse in Irland. Möchtest du auch gerne einen Auslandsaufenthalt auf der Grünen Insel verbringen? Wir beraten dich gerne!

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