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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Luise in Monaghan

Meine ersten Wochen in Irland

Hi, mein Name ist Luise. Ich lebe seit sechs Wochen in Irland und darf ab jetzt über meinen Auslandsaufenthalt schreiben. Aber vorher stelle ich mich nochmal vor: Ich bin 15 Jahre alt, komme aus Wuppertal in der Nähe von Düsseldorf und lebe jetzt für zehn Monate in Irland.Genauer gesagt lebe ich in Monaghan und liebe es!

Monaghan ist sehr nahe der Grenze zu Nordirland. Ich bin in einer wundervollen Gastfamilie. Meine Gasteltern sind beide schon im Ruhestand  und daher den ganzen Tag zu Hause. Die beiden haben fünf  Kinder, die alle schon erwachsen sind. Ich habe eine Gastschwester aus Finnland. Sie ist zwei Jahre älter als ich und etwas still.

Wir machen nicht sehr viel zusammen, da wir auch in der Schule in verschieden Stufen sind. Sie geht in das 5th Year und ich besuche das Transition Year.  In diesem Jahr geht es weniger um das normale schulische Lernen,  sondern eher um praktische Aktivitäten. In dem Fach Junk Kouture geht es darum, dass man Mode aus recycelbaren  Materialien macht. Und das Tolle ist: Am Ende des Jahres gibt es eine Modenschau,an der sehr viele Schulen aus Irland teilnehmen.

Aber Junk Kouture ist nicht das einzige, das man wählen kann. Es gibt auch Gardening, da arbeiten die Schülerinnen gerade daran, unsere Schule grüner zu machen und einen guten Lebensraum für Bienen zu schaffen. Und auch damit ist nicht genug. In dem Fach Enterprise geht es darum, sein eigenes Produkt herzustellen. Man kann sagen, dass man in alle Richtungen etwas machen kann. Aber natürlich gibt es nicht in allen Schulen die gleichen Angebote.

Nach der Schule treffe ich oft Freunde, am Anfang ist es schon schwer, Anschluss zu finden und ich habe mich auch in der Anfangszeit nur mit den anderen Austauschschülerinnen unterhalten. Denn es war  einfach ungewohnt, auf einmal Englisch zu reden. Mittlerweile habe ich ein paar irische  Freunde, aber eben auch deutsche und das ist ja völlig okay. Ich hatte am Anfang sogar ein paar Schuldgefühle, weil ich mehr Deutsch als Englisch gesprochen habe und mittlerweile ist es so, dass ich, wenn ich Deutsch spreche, dann manchmal etwas Englisches sage. Man lernt nunmal in kleinen Schritten.

Am Anfang hatte ich auch das Gefühl, ich darf meine Eltern zu Hausejetzt nicht anrufen, weil die Organisation ja meinte, dass wir nur einmal die Woche telefonieren sollten. Und das habe ich am Anfang aber so gar nicht eingehalten. Ich habe fast jeden Tag Kontakt mit meinen Eltern gehabt und das war okay, weil es  mir in dem Moment einfach gut getan hat.

Denn ich hatte im Gegensatz zu vielen anderen am Anfang sehr schlimmes Heimweh. Ich habe geweint und wollte einfach nur weg,denn ich habe in diesen Momenten einfach nur gesehen, dass es so viel regnet und dass alle Menschen  ja sowieso besseres Englisch als ich sprechen. Aber das habe ich halt nur gedacht, weil ich solches Heimweh hatte. Sonst sehe ich einfach nur wundervolle Menschen, die sich einfach immer grüßen und Lehrer und Schüler, die dich mit offenen Armen Willkommen heißen. Ich hoffe, dir hat mein Text gefallen und du entscheidest dich für ein Auslandsjahr in Irland :) 

Luise berichtet über ihr Auslandsjahr in Monaghan. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in Irland? Wir beraten dich gerne!

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