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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Hannah in Bristol

Trip nach Irland

Halliiihallööchen,

Nachdem im letzten Monat eher Flaute herrschte und ich mich etwas von Weihnachten und Silvester erholt habe, sodass ich erst einmal wieder im Alltag angekommen bin, ging es Mitte Februar wieder richtig los. Ihr habt sicher schon alle von den ‘Fridays for Future’ Protesten gehört. Da ich etwas niedergeschlagen war, nicht in der Lage zu sein an den Protesten in Deutschland teilnehmen zu können, war ich umso glücklicher, als mir englische Freunde vorschlugen, zusammen an einem Protest in Bristol teilzuhaben. Isabella war auch schnell im Boot und nach einer kurzen Absprache mit unserer Koordinatorin stand uns nichts mehr im Weg. Etwas, was mir noch positiv meiner Meinung aufgefallen war ist, dass wir bezüglich des Protestes einen starken Zuspruch von den Lehrern, Gastfamilien und Koordinatoren bekommen haben.



Am selbigen Tag in den Abendstunden hatten meine Gastschwester und ich die Ehre an einem 18. Geburtstag einer englischen Freundin teilzuhaben. Der Abend verlief besser als wir es uns vorgestellt haben, wir trafen viele neue Leute, unterhielten uns ausgelassen und tanzten natürlich bis zum Umfallen. Rundum einfach nur ein sehr gelungener Abend!


Drei Tage später, am 18. Februar 2019, nach über einem Monat Planung, traten wir die langersehnte Irland Reise an, welche von der englischen Organisation Educatius vor Ort organisiert wurde. Um sechs Uhr am Morgen noch in der Dunkelheit stand das Taxi vor der Tür, um uns zum Flughafen Bristols zu geleiten. Als wir dann um acht herum im Flieger saßen, war die Sonne dann doch schon längst aufgegangen und das wohlige Gefühl eines auf uns zukommenden Abenteuers machte sich in meinem Bauch breit.

Angekommen in Dublin, konnten wir erst einmal die Stadt erkunden. Da ich einer Freundin, welche in Irland ein Auslandsjahr verbringt, von meinen Plänen erzählt habe, beschloss sie, mit einem Bus nach Dublin zu fahren, um mich zu treffen. So habe ich dann nach fast einem halben Jahr jemanden aus Deutschland wieder getroffen. Ihr könnt euch bestimmt gut vorstellen, wie das ausgesehen hat.



Nach diesem erfreulichen Wiedersehen erlebten wir eine Stadtführung der ganz anderen Art. Eine Wikingertour mit historischen Eckdaten, aber vor allem viel Gegröle, so wie es sich eben für Wikinger gehört. Doch der absolute Höhepunkt fand statt, als wir mit dem eigentlichen Kleinbus ins Wasser fuhren und aus der anfänglichen Stadttour eine Hafentour wurde.



Am Abend lernten wir dann unsere Gastfamilien kennen, welche uns für die nächsten 3 Nächte beherbergen sollten. Unsere Gastmutter hieß Adele, aber stellte sich auch gleich als Mummy uns (2 Italienerinnen, Isabella und Denise, sowie einem anderen deutschen Mädchen namens Nathalie) vor und war total gut drauf. Das Abendessen verbrachten wir größtenteils damit, dass unsere Gastmutter uns über alles Mögliche wie italienisches Essen und Jungs ausfratge. Erschöpft von dem Flug und Dublin fielen wir in unsere Betten.

Am nächsten Morgen wurden wir mit einem ausgiebigen Frühstück empfangen, doch viel Zeit blieb uns nicht, denn schon ging es wieder los Richtung Belfast, genauer gesagt zum Titanic Museum. Besonders beeindruckt hat mich dort die minutengenaue Festhaltung von der Sichtung des Eisblockes bis zur Rettung der Überlebenden in den Rettungsboten und die Kommunikation mit anderen Schiffen in der Nähe, sowie eine Unterwasserdokumentation, welche die Titanic im heutigen Zustand zeigte.

Danach ging es in die Stadtmitte, um dem Regen trotzend an einer Stadttour, angeführt von einem kleinen Mann mit einem riesigen grünen Regenschirm, teilzunehmen. Am Abend stand uns dann noch ein ganz besonderes Highlight bevor. Was darf nämlich nicht bei einem Besuch in Irland fehle? Genau, der berühmte irische Tanz, welcher von den Kindern unserer Gastmutter in einer Tanzschule vor rund 80 Leuten performt wurde. Mit integriertem Mitmachteil! Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie das ausgesehen haben muss - umso lustiger war es.

Am dritten Tag ging es dann in den frühen Morgenstunden in den höchsten Norden Irlands, Richtung Meer, wo der Wind kräftig wehte und die Landschaft nahezu unberührt wirkte. Die sanften Hügel erstrahlten in einem saftigen Grün und wir vernahmen den Duft des nahenden Meeres. Wir besuchten ‘Cribbs Causeway’ und wanderten durch eine fast schon surreal schöne Landschaft, über eine Seilbrücke bis hinauf zum Felsen vor der Brandung.

Doch schon viel zu früh ging es am nächsten Tag zurück nach Bristol.




Hannah berichtet über ihr Austauschjahr in Großbritannien. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in Großbritannien? Wir beraten dich gerne!

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