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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Hannah in Bristol

Meine ersten 5 Monate in England

Hallihallöchen,
Soooo knapp fünf Monate sind nun schon vergangen, in denen ich mir hier nun ein neues Leben umgeben von einer neuen Kultur und Freunden aufgebaut habe. Zeit, um mal ein kleines Zwischenfazit zu ziehen und auf ein paar Erlebnisse von besonderer Wichtigkeit zurückzuschauen, wobei auch ‘nur’ kleine Ereignisse den Alltag versüßen, große Wirkung haben und eine bleibende Erinnerung kreieren können.

So zum Bespiel eines Samstagnachmittages wurden wir zum Haus einer Schulfreundin eingeladen, um Brettspiele zu spielen. Auf den ersten Blick mag dies als etwas langweilig erscheinen, aber es stellte sich heraus, dass dies einer er schönsten Tage werden sollte. Als wir das Wohnzimmer betraten, waren schon alle schon versammelt, 5 weitere Schulfreunde und sogar der 12-jährige Bruder meiner Schulfreundin war mit dabei. Nachdem eine Runde Pizza bestellt wurde, begann sich die anfängliche Anspannung aufzulösen und spätestens als die erste Runde ‘Cluedo’ beendet war, fühlte ich mich wie zu Hause. Als dann auch noch der Vater meiner Freundin nach Hause kam und sich zu uns gesetzt hat um uns ein portugiesisches Kartenspiel zu erklären, war die Szenerie perfekt. Gegen sechs kam dann auch mal die Frage auf, wie lange wir denn bleiben dürften. Darauf antwortete der Vater sehr herzlich mit ‘solange ihr wollt’ und setzten noch mit einem scherzhaften Unterton hinzu, dass wir auch ein paar Matratzen holen könnten und dann alle gemeinsam im Wohnzimmer übernachten könnten.  Diese herzlichen Worte erwärmten mein Herz in einem Ausmaß, sodass mir tatsächlich Tränen in die Augen stiegen. Dies mag jetzt vielleicht sehr komisch klingen, doch da ich ‘nur’ mit meiner Gastmutter und meiner Gastschwester zusammenlebe, aber eine 5-köpfige Familie gewohnt bin, hat dieses Bild einfach auch an meine Familie erinnert. Ich glaube, dass man das schwer als Außenstehender nachvollziehen, doch ich hoffe, ich konnte es einigermaßen gut beschreiben. Diese Momentaufnahme zeigt, dass insbesondere Kleinigkeiten einen riesen Unterschied machen können.

Ein Ort, welchen wir gerne am Wochenende besuchen, ist mir über die letzten Monate sehr ans Herz gewachsen ist, ist die Spielhalle in dem nahgelegenen Leisure Center. Besonders an Freitagabenden herrscht dort ein reges Treiben, in dem man gerne untergeht, mit einer Cola und dem ein oder anderem Billiardspiel oder Bowlingrunde.

Ende Februar rieselte dann doch ziemlich spät, aber dafür in dicken Flocken Schnee aus den Wolken, um sich auf den unzähligen Dächern niederzulassen. Es war ein Donnerstagabend als die ersten Schneeflocken fielen und wir an den Fensterscheiben klebten und es sich eine kleine Wölkchen an der Scheibe absetzten, wie kleine Kinder benahmen wir uns, da wir schon so lange auf diesen Augenblick hin gefiebert und schon fasst die Hoffnung auf Schnee im Ende Januar verloren haben. Das Schneetreiben fand kein Ende mehr und am Freitagmorgen stand fest, 10 cm Schnee und die Schule fällt aus. Toll! Damit bestand uns ein verlängertes Wochenende, aber als allererstes Ausschlafen bevor. Doch gegen Mittag wurde wir dann doch neugierig und verließen das Haus, dick eingepackt in unseren Winterjacken, Schal und Handschuhen. Von den Straßen über die Hauser und Baumwipfel, alles war in einen weißen Traum getunkt. Auch die nahgelegenen Eisenbahnschienen und der nebenher verlaufende Wanderweg erschienen einem viel friedvoller. Mit diesem ausgiebigen Winterspaziergang gingen auch ein paar Schneeengel, der Schneemann Edward sowie eine riesige Schneeballschlacht einher.

Hannah berichtet über ihr Austauschjahr in Großbritannien. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in Großbritannien? Wir beraten dich gerne!

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