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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Hannah in Bristol

Weihnachten in England

In diesen Monat bin ich direkt mit meinem Geburtstag gestartet: dem 1. Dezember. An diesem besagten Samstagmorgen, obwohl Morgen konnte man es nicht mehr nennen, eher Mittag, betraten Isa und ich die Küche und fanden einen reich mit Geschenken gedeckten Tisch vor. Außerdem hatten Isa und Wendy einen Schokoladenkuchen besorgt, den wir auch sofort als Frühstück verspeisten. Nachdem wir uns dann ordentlich gestärkt hatten, beschlossen wir, in das etwa mit dem Bus eine Stunde entferntem Bath mit ein paar Freunden zu fahren um den hiesigen Weihnachtsmarkt zu besuchen.

Nach einer guten Stunde schlendernd über den überfüllten Markt zu laufen, entschlossen wir uns, einen weniger besuchten Platz aufzusuchen. So landeten wir in dem wunderschönen Stadtwäldchen Baths, welches sehr schön an einem Fluss gelegen ist. Allerdings stelle ich es mir noch viel schöner im Frühling oder Sommer als im Winter vor. Der Abend endete in Kingswood vor einem kleinen, aber äußerst deliziösen Pizzaladen. 


Mitte Dezember begann sich über alles ein weihnachtlicher Schleier zu legen und die letzten Wochen, gespickt mit Weihnachtsfeiern und Märkten, vergingen wie im Fluge. Und dann stand auch schon der Heilige Abend vor der Tür, welcher in England nicht mit der Geschenkübergabe zelebriert wird, sondern diese werden erst am Morgen des 25. überreicht. Deshalb beschlossen wir am 24. Dezember einen kleinen Ausflug in den Stadtbezirk Clifton, um die Weihnachtsbeleuchtung bei Nacht zu bestaunen.

Die Clifton Bridge erleuchtete in einem hellen Glanz, die Straßen waren in einen weihnachtlichen Schimmer getaucht und ein Riesenrad ermöglichte den Blick über die Bristolische Skyline, die gegen die dunkle Nacht anglitzerte. Auch die Harbouside wurde nicht von den Dekorationen verschont. Darüber hinaus besuchten wir eine Eisfläche und versuchten uns im Eislaufen - mit mäßigem Erfolg. Isa brauchte ein paar Anläufe, um sich am Ende dann auch selbstständig über das Eis zu bewegen.

Als wir in den frühen Mittagsstunden das Wohnzimmer betraten, war schon ein großer Teil der Familie versammelt und die Geschenkpapierfetzen flogen. Nachdem wir alle unsere Präsente ausgetauscht haben, begann das Essen. Dies unterschied sich dann doch nicht so sehr von der deutschen Tradition: viel zu viel gutes Essen! Danach hieß es erstmal eine kleine Pause einzulegen und erst am Abend besuchten wir dann einige Freunde, um Weihnachten gemütlich ausklingen zu lassen. 

Am 31. Dezember machten wir uns in den frühen Morgenstunden auf den Weg nach London, um dort in das Neue Jahr zu feiern. Nach einem kurzen Besuch der Sherlock Holmes Statue, nahmen wir den nächsten Bus und checkten in unserem Hotel ein. Am Abend des 31. verließen wir dieses, um in der Nähe des London Eye’s in einem italienischen Restaurant zu essen und die wunderschöne Szene an der Themse zu genießen. Danach beobachten wir dann das überwältigende Feuerwerk und landeten erschöpft in unseren Betten.




Am nächsten Tag stand das Winter Wonderland im Hydepark auf unserem Programm. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg zu der Winter/Weihnachtswelt. Zuvor hatten wir schon einen Coaster Pass über ein Guthaben von 35 Pounds online besorgt, sodass wir quasi einen Achterbahnmarathon veranstaltet haben. Neben der ‘Munich Express' mit vier Loopings und der ‘Wilden Maus XXL’ (ein Kindheitstraum), wurde eine riesige Eisfläche angeboten und ein Bayrisches Dorf.


Generell ist mir ein starker Fokus auf Deutschland in der Weihnachtszeit aufgefallen. Es gibt unglaublich viele deutsche Weihnachtsmärkte, auf denen Bratwurst, Krakauer und so weiter angeboten werden und auch im Winter Wonderland waren viele deutsche Achterbahnen, deutsches Essen und sowie Stände. Teilweise fühlte ich mich mehr in Deutschland als in England. Allerdings konnte ich so als gute Übersetzung für Isa dienen.

Am zweiten Tag des Neuen Jahres, entschlossen wir uns, eine ‘kleine’ Sightseeing-Tour zu machen, bevor wir am Nachmittag die Rückreise antraten. Angefangen im Skygarden, gefolgt vom London Eye, der London Bridge, dem Trafalgare Square und dem Buckingham Palast. Wieder in Bristol und zu Hause angekommen, fielen wir erschöpft in unsere Betten.

Hannah berichtet über ihr Austauschjahr in Großbritannien. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in Großbritannien? Wir beraten dich gerne!

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