Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Anne in England

Erlebnisse im Februar

Februar war ein ereignisreicher Monat und auch ein bisschen traurig, da zwei meiner Freundinnen hier während des Half Terms (Winterferien) wieder nach Hause gereist sind, darunter meine brasilianische Gastschwester Bianca.

Natürlich haben wir im Februar dann so viel wie möglich gemacht, damit sich ihre letzten Wochen so richtig lohnen. Wir sind viel mit unseren anderen Freunden spazieren gegangen, durch die Stadt, am Meer entlang – das ist der Charme der englischen Küste. Auch, wenn das Meer eiskalt ist, sieht es schön beim Sonnenuntergang aus und das ist doch auch was.

Wir waren außerdem in London, man braucht von Worthing etwa eine Stunde und 45 Minuten, um per Zug nach London Victoria zu fahren, was natürlich ideal ist. Die Hauptstadt des Landes quasi direkt vor der Haustür und noch viele andere Städte in der Nähe wie zum Beispiel Brighton, Chichester und Portsmouth. Ich bin wirklich zufrieden mit meinem Placement.

Im letzten Erfahrungsbericht hatte ich erwähnt, dass ich angefangen habe, regelmäßig für meine Gastfamilie zu kochen. Am Anfang waren das Rezepte aus dem Internet, die gut aussahen, aber dann habe ich angefangen, deutsche Gerichte zu kochen. Im Januar waren das Bratkartoffeln (ein Wort, was meine Gastschwester vergeblich versucht hat auszusprechen, ähnlich wie die anderen Gerichte), im Februar kamen dann Kartoffelpuffer, Käsespätzle (freundlich von meiner Oma nach England geschickt – gibt es in England natürlich nicht in jedem Laden zu kaufen) und Linsensuppe dazu. Meine Gastfamilie war begeistert. Kochen ist definitiv eine tolle Möglichkeit für kulturellen Austausch.

Und was gibt es sonst noch? Ich habe mit einer Freundin im College einen Creative Writing Club gegründet, jetzt versuchen wir noch weitere Mitglieder zu rekrutieren. Bei Clubs und außerschulischen Aktivitäten kann man ganz einfach neue Leute kennenlernen. Natürlich ist es nicht immer einfach, auf Anderen zuzugehen, das kenne ich sehr gut, aber während eines Auslandsjahres muss man über seinen eigenen Schatten springen, den Horizont erweitern. Ich bin auch eher schüchtern und habe tolle Freunde gefunden!

Ich freue mich schon auf den nächsten Monat und was ich unternehmen werde. Ich habe im März Geburtstag und freue mich schon, meinen Lieblingskuchen zu backen, der zufälligerweise auch deutsch ist: Die Donauwelle.

Bis nächsten Monat!

Cheers.

Anne