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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Antonia in Großbritannien

England in voller Pracht

Wie ist es eigentlich so in England zu leben? Diese Frage bekomme ich sehr oft von meinen Freunden/Familie in Deutschland gestellt. Nach knapp 6 Monaten hier, kann ich diese jetzt schon ziemlich gut beantworten. 

Prinzipiell ist es „ein ganz normales Leben“. Mittlerweile habe ich mich total an meinen Alltag eingelebt und es ist für mich also schon Routine. Trotzdem gibt es Dinge, die immer noch relativ „neu“ bzw. ungewöhnlich für mich sind. Zum Beispiel der Linksverkehr… In den ersten Wochen hatte ich große Schwierigkeiten damit. Das Überqueren der Straße war in den ersten Tagen eine große Herausforderung. Aber damit habe ich mittlerweile keine Probleme mehr, aber wenn ich in ein Auto steige, wähle ich immer noch die falsche Seite… Keine Ahnung warum, ich müsste es ja langsam wissen… Anyway, das war für mich so ziemlich die größte Umstellung. Sonst führen (auch) die Briten ein ganz normales Leben. 
Der typische afternoon tea ist aber gar nicht so bedeutend für Engländer, zumindest habe ich bis jetzt noch niemanden kennengelernt, der großen Wert darauflegt. 
Eine Frage, die den Briten oft gestellt wird ist, „Hast Du mal die Queen getroffen?“ Die Engländer können diese Frage nicht mehr hören. Jeder Brite sagt immer, wenn er die Queen mal getroffen hätte, würde er davon erzählen. Ich habe bis jetzt eine einzige Person getroffen, die der Queen begegnet ist.

Viele denken übrigens, dass das english breakfast jeden Tag auf den Tisch kommt. Das stimmt definitiv nicht. Das gibt es nur an Wochenenden, insbesondere sonntags. 
Eine Sache, die mir in den ersten Tagen sehr ungewohnt vorkam ist, dass man sehr oft mit darling, honey, babe, sweetheart, chick und mate angesprochen wird. Das kam mir wirklich seltsam vor, vor allem, wenn Lehrer einen so nennen, aber daran kann man sich schnell gewöhnen und es ist etwas, wie ich finde, sehr schönes. Ich habe das im englischen schnell übernommen und nenne meine Freunde hier auch so, aber auch meine Freunde in Deutschland habe ich in den letzten Tagen so angesprochen. Die fanden das ziemlich lustig, aber ich mag es! 
 Das lustigste, was mir damit passiert ist war, als meine Lehrerin mich „sweet chick“ genannt hat. ;-) 

Um mal die Sache zusammenzufassen: Es ist ein Land wie jedes andere, somit hat man seinen normalen Alltag aber die Leute sind viel freundlicher und lachen viel mehr als ich es gewöhnt war. Es ist ein Land indem es sich sehr angenehm leben lässt, nur das Wetter ist jetzt nicht das beste, obwohl wir in den letzten Tagen echt Glück hatten. Ich für meinen Teil würde England als Wohnort empfehlen. Die Landschaft ist wunderschön, die Leute sehr liebenswert und das Essen gar nicht so schlecht, wie viele denken. 

Antonia 

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