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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Anna in Manchester

Drei Monate in England

Nun bin ich schon drei Monate hier in England, habe Freunde gefunden und mich weitestgehend an meine neue Umgebung gewöhnt. Der Alltag ist eingekehrt und ich versuche von Tag zu Tag, immer wieder aufs Neue, so viel wie möglich aus dieser Zeit mitzunehmen.

Ich habe gelernt, dass manches einfach Zeit braucht, dass man geduldig sein muss und nicht zu streng mit sich sein darf. Es dauert einfach, bis man sich richtig eingelebt hat..

Was alles so passiert ist:

Zur Hälfte des Terms hatte ich etwas mehr als eine Woche Ferien, die ich mit einer anderen deutschen Gastschülerin verbracht habe. Sie ist bei meine Gastfamilie für einige Tage eingezogen, da ihre Familie in den Urlaub gefahren ist.

Wir haben also zusammen unsere Half Term Hausaufgaben gemacht, sind in Chinatown essen gegangen und waren zusammen mit meiner Host familiy in Blackpool am Meer.

Uns beiden tat es wirklich gut, mal wieder für eine längere Zeit Deutsch zu sprechen und dieses Gefühl von Heimat zu haben.

Kurz nach Halloween war ich dann auf einer kleinen Party mit Feuerwerk und ganz viel Essen.  

Ich habe zum Glück die richtige Freundesgruppe erwischt, die mich nicht nur super lieb aufgenommen hat, sondern auch vernünftig und persönlich ist.

Eine Woche darauf war dann Bonfire Night, auch bekannt als Guy Fawkes Night, mit der die Briten den Jahrestag eines Versuchs, das „ House of Parliament“ in die Luft zu jagen (Jahr:1605), feiern.

Meine Koordinatorin hier vor Ort hat aus diesem Anlass eine Party für alle Austauschschüler in Manchester organisiert, die auch mit Educatius hier sind. Den Kontakt zu anderen Austauschschülern finde ich sehr wichtig, da man immer seine Erfahrungen und Erlebnisse teilen kann.

Meine ersten Klausuren und Essays habe ich jetzt hinter mir und obwohl mir bewusst war, dass ich nicht die selben Noten wie in Deutschland haben werde, war ich dennoch überrascht, dass die Tests teilweise so schlecht ausgefallen sind..

Das liegt natürlich einerseits am Englisch, hat aber auch noch ein paar andere persönliche Gründe. Man darf sich nur in keinem Fall zu viel Druck machen oder sich schlecht fühlen. An meiner Schule bekomme ich auch immer super Unterstützung, wenn ich danach frage.

Und letztendlich muss man sich darauf konzentrieren, dass das Auslandsjahr klasse wird, und wenn das bedeutet, dass die Schule etwas darunter leidet.

Ich hatte die letzten Monate großes Glück mit dem Wetter, da es anscheinend nicht so viel geregnet hat wie normalerweise üblich hier. Und ganz ehrlich, so schlimm wie immer gesagt ist das Wetter nicht. Man gewöhnt sich an alles.

Nachdem ich Manchester etwas besser kennengelernt habe, ist mir bewusst geworden, wie gut es ist, in einer solchen Großstadt zu wohnen, da man immer Möglichkeiten für Hobbys und Freizeit findet.

Nun starte ich in den Dezember und kann es kaum erwarten, eine britische Adventszeit kennenzulernen!