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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Diana in Frankreich

Ausflug ins Disneyland

Der April hat bei mir gleich mit meinem persönlichem Highlight in Frankreich begonnen - es ging ins Disneyland Paris. Diesen dreitägigen Ausflug hat die französische Partnerorganisation für uns organisiert. Leider ging es dafür Montag morgens schon sehr früh los, um auch pünktlich in Paris am Treffpunkt anzukommen. Als sich dann endlich die ganze Gruppe zusammengefunden hatte und zu meiner Begeisterung sogar einige bekannte Gesichter von meiner Ankunft im Januar dabei waren, haben wir gleich angefangen, den ersten Park zu erkunden. Zu Beginn waren wir noch alle gemeinsam unterwegs, schnell haben wir uns allerdings in kleine Gruppen aufgeteilt und alles was nach einer Achterbahn aussah auch ausprobiert. Der erste Tag hat dann dann recht früh gegen 20 Uhr geendet, weil wir alle doch sehr müde von den langen Zugfahrten waren.

Der zweite Tag ging dafür dann umso länger. Die Frühstückszeiten waren natürlich vorgegeben, weshalb wir schon um 8 Uhr dort erscheinen sollten. Der zweite Tag war leider sehr verregnet, was uns aber natürlich nicht davon abhielt, uns trotzdem für ein Foto mit Mickey anzustellen.

Weitere Highlights des zweiten Tages waren unter anderem die große Parade am Nachmittag und natürlich auch das Feuerwerk am Abend, bei dem wir dann allerdings nicht mehr alle ganz so wach waren. Der dritte und somit auch letzte Tag war für einige leider schon um 12 Uhr zu Ende, wogegen wir anderen noch bis 15 Uhr Zeit hatten, unsere Lieblingsachterbahnen nochmal zu fahren.



Am nächsten Tag war für alle wieder Schule angesagt, wobei die meisten von ihren Gasteltern dann doch noch einen weiteren Tag freigestellt wurden. Was mich betrifft: Da meine Klasse in dieser Woche das Bac blanc (so etwas wie ein Probe-Abitur vor dem richtigen Abi) geschrieben hat, und ich nicht mitschreiben durfte, hatte ich sowieso frei und durfte zu Hause bleiben.

Die Woche darauf begannen dann auch für alle anderen die Osterferien und leider wurde das Wetter dann auch erst mal schlechter. Die erste Woche der Ferien waren wir dann hauptsächlich zu Hause und haben die wenigen Sonnenstunden genutzt um kleine Ausflüge ans Meer zu machen. Da die Kinder in der zweiten Woche mit ihrem Vater im Urlaub waren und somit das Osterfest nicht mit uns verbringen würden, haben wir Ostern schon eine Woche früher gefeiert.

Dadurch, dass meine Familie nicht religiös ist und auch keinen direkten Bezug zu Ostern hat, bestand der Tag nur daraus, dass die Kinder viele Geschenke bekommen haben. Die Woche darauf waren meine Gastmutter und ich alleine und weil sie viele Termine hatte und meine Freunde im Urlaub waren, verbrachte ich die zweite Woche meistens alleine. In der Zeit habe ich viel Zeit am Meer verbracht und die Umgebung um das Dorf herum erkundet. Ende der Woche teilte mir meine Gastmutter dann mit, dass ich aus familiären Gründen die Gastfamilie wechseln muss, was ich die Woche darauf dann auch schon tat.

Meine neue Familie wohnt nur ungefähr 10 Kilometer entfernt, sodass ich nicht die Schule wechseln musste. Ich wohne zusammen mit der Mutter, dem Vater und den beiden Kindern in einem Haus. Das Mädchen, welches mir ihr Zimmer überlässt, ist 12 Jahre alt und der Junge 14. Außerdem wohnt in dem Haus noch der Bruder meiner Gastmutter und drei Katzen. Das Haus liegt sehr abgeschieden, sodass man überall hin etwas länger braucht. Das ist aber nicht sehr schlimm, denn meine Gastfamilie unternimmt selbst sehr viel, sodass einem nicht langweilig wird.

Gleich an meinem ersten Tag in der Familie ging es morgens früh los, weil wir an einer Schnitzeljagd teilnehmen wollten. Diese Rallye war aber keine normale Rallye, so wie ich das gewohnt war, sondern diese wurde mit dem Auto gefahren. Die Aufgaben bestanden ausschließlich aus Bildern, zu dessen Aufnahme-Orten wir fahren sollten um dort dann Aufgaben zu lösen. Bei einer Aufgabe sollten wir zum Beispiel nur die Adresse rausfinden, wobei wir bei der nächsten dann einen versteckten Gegenstand im Wald suchen mussten, wobei wir nicht mal genau wussten, was wir suchen.

Dadurch, dass das Ganze in der entgegengesetzten Richtung von Quimper stattfand, in der wir wohnen, war ich vorher noch nie dort und lernte so wieder eine andere Gegend kennen. Die Gegend hat mich mit seinen großen Kuhherden sehr an mein Heimatdorf in Deutschland erinnert - vor allem die Traktoren, die ihre Spuren auf der Straße hinterlassen haben. Leider haben wir letztendlich nicht den ersten Platz belegt, sondern nur den dritten Platz und kleine Packung Schokolade gewonnen. Das anschließende Picknick haben wir dann auch lieber ausfallen lassen und es uns zu  Hause im Warmen zusammen gemütlich gemacht, um uns die gewonnene Schokolade schmecken zu lassen.

Diana berichtet über ihr Auslandsjahr in Frankreich. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in Frankreich? Wir beraten dich gerne!

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