!DOCTYPE html>

Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

Image can't be displayed.

Fabian in Victoria

Meine Reise nach Neuseeland

Hello again,

letztes Mal habe ich euch von meinem Gastfamilienwechsel erzählt. Inzwischen habe ich meine neue Gastfamilie schon gut kennengelernt und bin sehr froh mit ihnen zu sein.

Meine Gastfamilie hat in der Zeit, in der ich bei ihr bin sehr viel vor, was mir natürlich zu Guten kommt. Ende November sind wir auch gemeinsam nach Neuseeland geflogen.

Mein Gastvater ist in Neuseeland aufgewachsen und der größte Teil seiner Familie lebt dort. Der Hauptgrund unseres Besuches war ein 80. Geburtstag. Fast jeden Abend haben wir aber Besuch von irgendwelchen Freunden oder Familie bekommen.

An dem Abend vor unserer Abreise sind mein Gastbruder und ich auf ein Konzert in Melbourne gegangen und wir haben alle bei Freunden in der Nähe des Flughafens geschlafen. Früh Morgens ging es dann für 3 Stunden in den Flieger nach Queenstown, auf der Südinsel.

 

Sogar aus dem Flugzeug heraus konnte man schon staunen. Obwohl man das gar nicht denkt, sind Australien und Neuseeland Landschaftlich gesehen sehr Unterschiedlich. Überall wo wir waren gab es einen tollen Ausblick auf die vielen, bunt mit Tieren und Blumen beschmückten, Berge.

An unserem ersten Tag haben wir Queenstown erkundet und haben uns dann an dem Abend auf den Weg zu unserer Unterkunft nach Wanaka gemacht und bei der Familie schonmal hallo gesagt. Da wir nur 5 Tage zeit hatten haben wir eigentlich jeden Tag ziemlich viel Unternommen.

Mir ist aufgefallen, dass einige Gebiete und so eben auch Queenstown mit sehr sehr viel Tourismus gefüllt ist. Die meisten Neuseeländer wohnen inzwischen eher etwas weiter außerhalb. Da die Landschaft es hergibt, findet man fast überall Touristen Attraktionen und auch wir haben einiges Unternommen. Zum Beispiel waren wir Sommerrodeln an einer Bergspitze und sind zwischen den Bergen auf einem Fluss Jetboat gefahren. Man kann dort in der Gegend auch super in den vielen kleinen Läden shoppen gehen.

Natürlich ist so eine Reise auch immer mit en wenig Organisation verbunden. Ich habe für meine Austausch Organisationen ein Formular für meine Reise ausgefüllt, da ich für diese Reise ja Australien verlassen habe. Außerdem brachte ich natürlich ein Touristenvisum für Neuseeland und eine Krankenversicherung für den Reisezeitraum. Zu guter Letzt habe ich natürlich auch noch meine Flüge gebucht. Wichtig ist auf jeden Fall mit der Gastfamilie abzuklären, was die Kosten für alles sind, damit man nicht am Ende irgendwelche Missverständnisse hat.

Mein neuer Gastvater sitzt im Rollstuhl was für mich eine komplett neue Erfahrung war, wie es ist mit jemandem im Rollstuhl zusammen zu leben, im Alltag klar zu kommen oder eben auch zu reisen. Ich bewundere meinen Gastvater, wie er trotzdem so viel Arbeit auf unserem Grundstück selbst macht. Er ist wie jeder andere auch und man muss sich keine extra Gedanken machen. Eigentlich gibt es keine großen Hindernisse, er kann grundsätzlich alles alleine machen und wenn es halt manchmal nicht alleine geht, reicht meistens eine kleine Hilfe von uns. Das in Australien und Neuseeland die meisten Häuser eh nur ein Bungalow sind und somit in der Regel keine Treppen haben, ist ein großer Vorteil für Rollstuhlfahrer. Als ich erfahren habe, dass er im Rollstuhl sitzt und ihn noch nicht dachte habe ich es mir komplett anders Vorgestellt.

In Australien muss man im Sommer immer darauf achten, dass man sein Grundstück aufräumt um Brandherde wie trockenes Laub zu vermeiden und es im Brandfall einfacher ist, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Ziemlich viel Arbeit da wir ein relativ großes Grundstück haben. Bevor der Sommer so richtig anfing haben wir bei uns eine kleine Party gehabt und mit vielen Freunden zusammen ein großes Lagerfeuer angezündet. Fast so groß wie ich. Jetzt im Sommer ist es gar nicht mehr erlaubt solche Feuer zu zünden, da es einfach zu gefährlich ist. Der Staat, in meinem Fall also Victoria, hat einen Service, den man auf einer Website in einer App oder auf Social Media abrufen kann. Das Radio hält natürlich auch noch jeden auf dem neusten Stand. Dort werden uns alle Feuer in der Umgebung angezeigt, sodass man im Notfall die Gegenden Meiden kann. An sogenannten „total fire ban“ tagen soll man auch nicht mit irgendwelchen Geräten draußen arbeiten oder z.B Autos, Quads oder Rasenmäher durch hohes Gras fahren.

Bis zum nächsten Mal!

Fabian