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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Fabian in Victoria

Der Gastfamilienwechsel und Mein Besuch bei der Royal Melbourne Show

Hallo,

Im Moment ist es bei uns noch etwas kalt, man merkt aber wie so langsam der Sommer nach Victoria kommt. Dieses Jahr etwas spät, da es auch im November noch relativ kalt wurde.

Hier seht ihr ein Foto von der Straße auf der ich bis vor kurzem gewohnt habe, neben der Straße hat dann immer der Schulbus gehalten und uns zur Schule gebracht. Morgens hatten wir oft Nebel und konnten einige tolle Sonnenaufgänge auf dem Weg zur Schule beobachten.

Da es leider nicht immer sehr gut mit Gastfamilie und Gastschüler funktioniert, werde ich heute darüber berichten wie ich meine Gastfamilie gewechselt habe.

Als Exchange Student in Australien habe ich einige Möglichkeiten auf irgendwelche Probleme aufmerksam zu machen. Wir haben ein online Forum in dem Ich und meine Gasteltern jeder einzeln in gewissen Zeitabständen sogenannte Postcards ausfüllen sollen. Dort kann man simpel und einfach auf manche Fragen mit einem Auswählen der Antwort antworten oder in ausführlichen Reports selbst ein paar Sätzchen schreiben. Meine Lokale Koordinatorin und Managerin im nächsten Büro werden diese Antworten lesen und normalerweise darauf antworten. Man ist immer in Kontakt und bekommt im Notfall jederzeit Hilfe.

Gerade habe ich schon meine Lokale Koordinatorin erwähnt. In der Regel sind das ehrenamtliche Mitarbeiter, die bei den Gastschülern in der Gegend wohnen. Meine Koordinatorin wohnt in derselben Stadt und somit nicht weit weg. Sie checken die Gastfamilien und ihre Häuser persönlich, da es nicht immer einfach ist aus Formularen zu sagen wie die Menschen zu denen Schüler für mehrere Monate geschickt werden sind und bleiben in direktem Kontakt mit dir, treffen sich z.B einmal im Monat mit dir und telefonieren oder schreiben mit dir.

Direkt nach meiner Ankunft habe ich auch meine Managerin der australischen Partnerorganisation, in meinem Fall Student Exchange Australia New Zealand oder kurz SEANZ, kennengelernt. Sie übernimmt den „Bürokratischen Part“ und kümmert sich um alle Formulare, sie hat denke ich am Ende das letzte Wort.

Meine Eltern stehen in Kontakt zu DFSR, natürlich auch in der deutschen Organisation ist jemand für meine Familie verantwortlich. Beim Vorbereitungstreffen lernt man sich dann gegenseitig kennen. Als Schüler im Ausland hat man dann in der Regel nicht mehr all zu viel Kontakt zu DFSR, da es deutlich einfacher und schneller ist mit seinen örtlichen Verantwortlichen zu arbeiten, sobald es irgendwelche Probleme oder Fragen von Seite des Schülers gibt. Alle stehen aber immer in Kontakt und arbeiten quasi als großes Team zusammen.

Für schlimme Notfälle gibt es als letzte Sicherung noch eine 24h-Notruf Nummer in meiner australischen Organisation. Somit wird dem Gastschüler quasi garantiert, dass einem geholfen wird wann und warum auch immer. Wenn jemand gerade nicht erreichbar ist, gibt es immer noch genug andere die einem helfen können.

Als klar war, dass es für mich besser ist die Gastfamilie zu wechseln, haben wir gemeinsam angefangen eine neue Gastfamilie für mich zu suchen und zuerst versucht, mich an derselben Schule, sprich in derselben Gegend zu behalten. Das hat bei mir auch geklappt und ich bin inzwischen glücklich bei meiner neuen Gastfamilie eingezogen. Hätten wir keine Gastfamilie in derselben Gegend finden können, dann währe ich in eine verfügbare Gastfamilie woanders gekommen. Es kommt auch immer drauf an, wie schlimm die Situation ist, wie viel Zeit man sich lassen kann um eine neue Familie zu finden.

Inzwischen bin ich umgezogen und sehr glücklich mit meiner neuen Gastfamilie. Ich hatte Glück und konnte in derselben Gegend bleiben.

Außerdem wollte ich euch noch von meinem Besuch auf der Melbourne Show erzählen. Ein Mix aus ländlichen und Kirmes Attraktionen. Viele Menschen überall zwischen Achterbahnen, Kühen, Future Pavillons mit VR-Gaming, Essensständen und Pferde Show-Jumping. Auf jeder „Show“ kann man auch sogenannte Showbags kaufen, eine Tüte mit meistens Süßigkeiten zum Showpreis. Manche besuchen eine Show nur wegen den Showbags, da man manchmal echt gute Angebote bekommt.

Es gibt wie gesagt eine bunte Auswahl an Fahrgeschäften für klein und groß, was in Deutschland eher als Kirmes bezeichnet werden würde, allerdings gibt es auf der Melbourne Show noch viel mehr. Da die Melbourne Show sehr groß ist, gibt es mehrere Eventbühnen mit Gewinnspielen und einigen Bands. In großen Hallen gibt es aber zum Beispiel auch eine Zukunfts-Ausstellung wo man VR-Brillen testen kann und die neusten Modelle einiger Produkte vorgestellt bekommt. In einer anderen Halle stehen dann ganz viele Tiere, welche von ausgewählten Landwirten präsentiert werden. Von Kühen und Schafen, bis hin zu Hühnern. Ein Wettbewerb darum, wer die schönsten und besten Tiere hat. Auf dem Showfeld gibt es Tagsüber auch noch Holzhacken und Pferdespringen. Jeden Abend gibt es eine Vorstellung über wechselnde Themen wie z.B Motorcross und Auto Stunts und ein Feuerwerk beendet für viele Menschen den Showbesuch.

Dieses kurze Video wird euch bestimmt einen kleinen Eindruck geben:

 

Bis zum nächsten mal!

Fabian