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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Lisa in Australien

Unterschiede zwischen Australien und Deutschland

Jetzt bin ich schon zwei Monate hier und bin immer noch sehr glücklich mit allem. In diesem Bericht habe ich versucht alles grob zusammenzufassen und zu beschreiben, was ich bisher so erlebt habe. Die Unterschiede in Schule, Familie, Freunde und meine Stadt und Nachbarschaft etc.

Meine Schule
Schule in Australien ist sehr entspannt. Man muss sich nicht besonders anstrengen um gut zu sein und hat weniger Stress als in Deutschland. In der 11. Klasse konnte ich alle meine Schulfächer selbst auswählen, nur Englisch ist Pflicht. Ich habe Musik, Sport und Gesundheit, Business Studies, Hospitality und Aboriginal Studies gewählt und bin ziemlich zufrieden damit. Im Moment habe ich Examen, welche ich auch alle mitschreiben musste. Es sind die Abschluss Examen von der 11. Klasse und sind auch nicht ganz so einfach. Allerdings nehmen die Lehrer Rücksicht darauf, dass Englisch nicht meine Muttersprache ist. Anders als in Deutschland beginnt meine Schule hier jeden Tag um 9 Uhr und endet um15 Uhr. Alle haben gleichzeitig eine Resess Pause und eine Lunch Pause. Die Leute bringen ihr eigenes Essen von zuhause, z.B. Chips, Popcorn oder Schokoriegel. Das war am Anfang ziemlich ungewohnt für mich. Auch anders ist das Schulgebäude. Es besteht aus vielen einzelnen Häusern und die Gänge dazwischen sind außerhalb und nur teilweise überdacht. Lehrer und Schüler haben hier ein viel besseres Verhältnis und die Schüler mögen die Lehrer. Einer der größten Unterschiede ist natürlich die Schuluniform, durch welche ich morgens immer etwas Zeit spare. In meiner Schule interessiert sich aber eigentlich niemand dafür, ob man sie auch wirklich korrekt trägt. So ist es zumindest wenn man in den Senior Jahrgängen, 10.-12. Klasse, ist. Woran ich mich auch nicht gewöhne, ist die Tatsache, dass es hier häufig Waldbrände gibt, an einem Tag fiel sogar die Schule aus, da die Feuer so stark waren und man aufgrund des dichten Rauchs draußen kaum atmen oder etwas sehen konnte.





Meine Familie
Ich denke, ich hatte ziemlich Glück mit meiner Gastfamilie. Nicht nur wegen dem traumhaften Ort, sie sind einfach wirklich lieb und sind jetzt schon wie eine zweite Familie. Ich lebe nur mit einer Gastmutter, welche noch eine anderes Mädchen aus Finnland aufgenommen hat. Ihre eigenen Kinder sind bereits ausgezogen, kommen aber häufig zum Abendessen vorbei. Meine Gastcousine, Oma, Tante und mein Onkel wohnen in derselben Straße. Sie fahren uns immer überall hin und geben mir auch das Gefühl, zur Familie zu gehören. Wir leben in einer ziemlich ruhigen, schönen Nachbarschaft. Der Strand beeinflußt das Leben hier stark, was ich sehr genieße. Die Leute surfen, schwimmen oder spazieren viel am Strand. Ich habe meine eigenes Zimmer, was ich sehr schätze. Neben dem Aufräumen meines Zimmers und dem Abspülen/Spülmaschine einräumen nach dem Abendessen, habe ich kaum Pflichten im Haushalt. Um meiner Gastmutter ein bisschen etwas abzunehmen, Staubsauge ich am Wochenende oder gehe mit dem Hund spazieren, was sie immer freut. Auch sonst ist sie nicht wirklich streng und eine sehr gelassene Mutter. Ich habe das Glück, dass sie auch sehr viel mit uns unternimmt und uns so viel von Australien zeigt. Ein Wochenende waren wir in Melbourne, was mir wirklich gefallen hat und wir machen öfters Ausflüge nach Sydney oder in andere Städte oder Kleinstädte.



Meine Freunde

Am Anfang ist wirklich jeder nett zu einem. Doch nach ein Paar Wochen nimmt der “ Hype” um die “neue Austauschschülerin “ ab. Obwohl ich in vorher nie Schwierigkeiten hatte, neue Leute kennen zu lernen oder Freunde zu finden, war es hier manchmal nicht so leicht. Das lag daran, dass es Winter war und die meisten außerhalb der Schule nicht viel gemacht haben. Ich hatte mehrmals meine Gruppe/meinen Lunch Tisch gewechselt, weil ich mir oft unsicher war, ob die Leute wirklich meine guten Freunde werde würden und auch wirklich zu mir passen. Als der Frühling begann, wurde es dann einfacher und ich habe mich öfter mit Leuten getroffen. Da die meisten einen Führerschein und ein Auto haben, haben wir z.B. oft kleine Roadtrips gemacht und sind zu verschiedenen Stränden gefahren. Das liebe ich sehr an meiner Gegend. Die Natur ist einfach unglaublich schön und alles ist super nah (Strände, Nationalparks, Seen, Wasserfälle, Berge, etc.). Perfekt für kleine Tagesausflüge. Die Zeit vergeht immer noch viel zu schnell und ich kann eigentlich gar nicht glauben, dass ich schon so eine lange Zeit hier bin. Ich versuche so viel wie möglich mitzunehmen und bin sehr dankbar, dass ich hier bin. Obwohl ich er seit 2 ½ Monaten hier bin, kann ich ein Auslandsjahr nur empfehlen und würde jedem, dem sich die Chance bietet, raten sie nutzen.




Liebe Grüße aus Australien
Lisa

 

Lisa berichtet über ihr Auslandsjahr in Australien. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in Australien? Wir beraten dich gerne!

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