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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Lisa in Australien

Roadtrip nach Darwin

Zwischen Term 3 und 4 hatte ich drei Wochen Ferien, in denen meine Gastfamilie und ich durch halb Australien reisten. Ich war gerade fertig mit meinen Year 11 Examen und dann ging es los. Meine Gastmutter hatte den Trip schon lange im voraus geplant. In zwei Wochen würden wir mit dem Auto 10.000 km und durch 6 Staaten nach Darwin und wieder zurück fahren.

Los ging es an einem Dienstag, wir fuhren über Canberra nach Victoria, wo wir zwei Nächte blieben. Die erste Nacht in Wodonga und die zweite Nacht in Mildura. Beides sind
gemütliche Kleinstädte. Die Umgebung veränderte sich von ziemlich ausgetrockneter Natur zu grüner, Deutschland ähnelnder Landschaft. Wir verließen Mildura um 4 Uhr morgens und nach ca. 13 Stunden erreichten wir Marla im Bundesstaat South Australia. An der Grenze der beiden Staaten war eine Quarantänezone und wir mussten all unser Obst und flüssige Nahrungsmittel abgeben. Das hat mich ziemlich überrascht, da wir nicht einmal das Land verlassen hatten.



Unterwegs kamen wir durch viele Kleinstädte, wie Renmark und auch durch die Küstenstadt Port Augusta. Die Landschaft veränderte sich von grünen Feldern zu völlig ausgetrockneten Flächen und Wüste. In South Australia kamen wir an riesigen Salzseen vorbei. In der Opalminen-Stadt Coober Pedy, die sich hauptsächlich untertag befindet, besuchten wir eine unterirdische Kirche und ein paar unterirdische Wohnungen. Marla, der kleine Ort in dem wir übernachteten, war voller Touristen, Australiern und Leuten aus der ganzen Welt, die alle einen Roadtrip durch das Land machten.

Am nächsten Morgen ging es wieder vor Sonnenaufgang los. An diesem Tag wurde mir noch mehr klar, wie riesengroß Australien ist. Stunden lang fuhren wir einfach durch nichts. Nur rote Wüste und ein paar ausgetrocknete Pflanzen. Das einzige was uns auf allen Fahrten begleitete waren Kängurus, Emus, Kühe und Schafe, die meistens tot, nahe der Straße lagen.

Nach ein paar Stunden überquerten wir die Grenze zum Northern Territory und gegen Mittag erreichten wir den Uluru. Dieser Berg oder Stein war auf jeden Fall ein Highlight der Tour. Direkt daneben zu stehen und ihn mit eigenen Augen zu sehen war wirklich beeindruckend. Die Größe und auch die Tatsache, dass man stundenlang durch nichts als leere Wüste fährt und auf einmal ist da dieser riesigen Berg, einfach aus dem Nichts heraus. Das war wirklich überwältigend.

Vier Stunden später waren wir dann in Alice Springs. Es ist eine der größten Städte im inneren des Landes und eigentlich ziemlich schön. Nur anscheinend recht unsicher. Alle Grundstücke waren hoch umzäunt. Am Abend sind wir noch auf ein Lichter Festival gegangen, was wirklich beeindruckend war und auch recht berühmt sein soll.



Am nächsten Morgen ging es wieder gegen 4 Uhr los. An diesem Tag stand die längste Fahrt an. Ganze 1.500 km. Vom Auto aus konnten wir beobachten wie sich die Landschaft langsam von Wüste zu leuchtend grünen Tropen veränderte. Diesmal musste man aufpassen, keine Wasserbüffel oder Esel (und natürlich Emus und Kängurus), welche die Straße überqueren, anzufahren. Wir stoppten bei den Devils Marbles, riesige runde Steine, die wieder einfach aus dem nichts heraus in der Landschaft liegen. Gegen Abend erreichten wir dann endlich das Haus von meinen älteren Gastbruder in Darwin.



Die folgende Woche haben wir in Darwin und Umgebung verbracht. Da ich tropische Orte liebe, hat mir Darwin als Stadt super gut gefallen. Das Leben dort scheint einfach entspannter, obwohl es eine Großstadt ist. Wir besichtigten die Stadt, machten eine Bootstour in einem Fluss voller Krokodile, fuhren durch den Litchfield Nationalpark und waren schwimmen in kleinen Wasserfällen, besuchten den Northern Territory Animal Park und ein paar Museen und waren einfach nur am Strand oder auf den Mindil Beach Markets. Ich habe die Zeit dort sehr genossen, auch wenn ich es sehr schade fand, dass man trotz der Hitze wegen den Krokodilen nicht im Meer schwimmen kann.



Nach einer Woche ging das lange Fahren dann wieder los. Diesmal über Queensland. So konnte wir noch einen anderen Bundesstaat sehen und kennenlernen. Vier Tage später waren wir dann wieder zuhause in Ulladulla. Auch wenn mir die Reise unglaublich gut gefallen hat, war ich am Ende wahnsinnig froh, wieder in meinem eigenen Bett zu sein und endlich wieder auszuschlafen.

Liebe Grüße aus Australien
Lisa

 

Lisa berichtet über ihr Auslandsjahr in Australien. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in Australien? Wir beraten dich gerne!

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