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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Celina in Victoria

Emotionale Achterbahnfahrt – Mein letzter Monat in Australien

Jetzt ist der Abschied schon ganz nah und dieses fantastische Auslandsjahr einfach vorbei von einem Tag auf den anderen. Ich kann mir gar nicht vorstellen wieder in Deutschland zu leben und alles wird so sein, als wäre ich nie weg gewesen. Natürlich habe ich versucht, in diesem letzten Monat noch möglichst viel zu unternehmen, sowohl mit meinem Freunden als auch mit meiner Gastfamilie. Ich hatte eigentlich jedes Wochenende etwas vor und auch unter der Woche habe ich mich nach der Schule oft mit meinen Freunden getroffen.



Mit meiner Gastfamilie war ich als Zuschauer bei meinem ersten Football Spiel in Melbourne, was total cool und spannend war. Ganz oft war ich mit meinen Freunden in Geelong und wir haben viel unternommen, wie Lasertag spielen, shoppen oder Galerien besuchen. Eine Woche vor meiner Abreise war ich dann ein letztes Mal in Melbourne mit zwei sehr guten Freunden. Melbourne ist eine wirklich faszinierende Stadt, welche ich total liebe, und es ist extrem traurig, gehen zu müssen. Es gibt hier überall Straßenmusik, tolle Street Art und hippe Cafés. Ich hätte mir sehr gut vorstellen können, noch sehr viel länger hier in Australien zu bleiben und zu leben.



Die letzten Wochen in der Schule waren sehr entspannt, da wir nur noch wenige Tests hatten und ich jetzt genau vor den „Exams“ wieder nach Deutschland zurückfliege. Ich
glaube es wird richtig schwer, sich wieder an den Schulalltag in Deutschland zu gewöhnen, da die Schule hier in Australien so viel relaxter ist. Hier darf man im Unterricht Musik hören, auf dem Handy googlen und es gibt Research Tests, bei denen man die Antworten googlen darf. Wie werde ich das vermissen!

Aber natürlich werde ich am allermeisten meine Freunde und meine Gastfamilie vermissen! Mit allen meinen richtig guten Freunden hatte ich noch einen Abschiedslunch in einem Café. Das Treffen war richtig schön aber auch unfassbar traurig. Man hat nach einem Jahr doch wirklich sehr enge Freundschaften geschlossen und es ist nicht leicht, das alles loslassen zu müssen. Auch mit meiner Gastfamilie gab es ein großes Abschiedsessen und sie haben mir noch einen leckeren Schokokuchen gekauft.



Zudem hatte ich das riesengroße Glück, dass in meiner letzten Schulwoche auch noch ein zweitägiges „Canoe Camp“ stattgefunden hat. Wir haben uns am Montag um 6:00 Uhr morgens in der Schule getroffen und sind dann im Bus direkt zum Fluss gefahren, um die Tour zu starten. Am ersten Tag sind wir 18 km gepaddelt, nachts haben wir in Zelten geschlafen und sind dann am nächsten Tag früh aufgestanden und weitere 10 km gepaddelt. Danach hatte ich leider nur noch 3 Tage Schule. Meine Freunde haben mir alle ein
riesiges Paket mit australischen Süßigkeiten geschenkt und meine Englischlehrerin hat ein „Australian Breakfast“ organisiert an meinem letzten Schultag.



Was mich wirklich begeistert hat, ist wie herzlich und freundlich die Australier alle sind. Ich würde mich immer wieder für ein Auslandsjahr in Australien entscheiden. Natürlich ist es nicht immer einfach, aber man wächst mit jeder Herausforderung und ich bin unfassbar dankbar für jede Erfahrung, die ich während meines Auslandjahres in Australien sammeln konnte, egal ob gut oder schlecht. Ein Auslandsjahr ist weder wie ein kleiner Trip, ein Urlaub oder eine Reise, sondern wie ein zweites Leben.
“If it doesn´t challenge you, it won´t change you”