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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Thea in Victoria

Mein Schulleben in Australien

Meine Freunde und ich haben, bevor wir alle ins Auslandsjahr geflogen sind, immer darüber nachgedacht, wie wohl der erste Schultag wird - ob man in den Pausen alleine sitzt und wie man an die anderen Schüler Anschluss findet. Und nach einiger Zeit kam dann auch der Tag, an dem mein erster Schultag in meiner australischen High School sein sollte.

Ich hatte mir die Schulgebäude vorher im Internet angesehen und als ich dann direkt vor ihnen stand, war es ein ganz ungewohntes Gefühl, aber ein Gefühl, dass mir gezeigt hat, dass ich jetzt wirklich in Australien bin, auf eine High School gehe und australische Klassenkameraden habe. An meinem ersten Tag ist meine Gastmutter mit mir in die Schule gegangen und dort wurden wir direkt von dem Schuldirektor begrüßt. Er hat uns ein paar Zettel zum Ausfüllen gegeben und dann hat er uns alle möglichen Fächer vorgestellt. Es ist wirklich eine Qual der Wahl, denn in meiner Schule in Deutschland dürfen wir nur zwischen Musik und Kunst oder Religion und Philosophie auswählen. Hier aber hatte man eine riesige Auswahl an Fächern. Von Wood-Work, zu Buisness, über Food-Studies, bis hin zu Photographie. Am Ende habe ich mich für die Fächer Art-Design, Kuchen-Dekoration und Wood-Work entschieden. Neben diesen Wahlfächern belegt man noch gängige Fächer, wie zum Beispiel Mathe, Englisch oder Sport.


Nachdem wir dann unsere Fächer ausgewählt haben, hat uns der Direktor durch die ganze Schule geführt. Es wurde uns gezeigt, wo wir Unterricht haben, wo unser Schließfach ist (wie in Filmen in High Schools) und dann wurde uns auch unsere Klasse vorgestellt. Das war wirklich einer der aufregensten Momente, weil man wusste, dass man die nächsten Monate in dieser Klasse sein wird, mit ihnen lernt und einige von ihnen vielleicht gute Freunde werden. Der Direktor hat mir dann direkt nette Mädchen zugewiesen um mich etwas rumführen und das hat wirklich sehr geholfen. Sie haben mir einige Fragen beantwortet und so hatte man schon am ersten Tag jemanden, mit dem man in den Pausen zusammensitzen kann. Sie haben mir dann auch ganz lieb erklärt, wo ich meine Schuluniform bekomme und mich dorthin geführt. Die meisten Schulen haben einen Schuluniformraum und dort kann man dann direkt die Kleidung anprobieren und kaufen. Meine Uniform besteht aus normalen Shirt, Sportshirts, einem Pullover, einer Jacke, einem Rock und einem Kleid. Als Unterteil muss man schwarz oder dunkelgrau tragen und die Schuhe dürfen nicht offen sein. Und es spart einem am Morgen wirklich viel Zeit, da man nicht lange überlegen muss, was man anzieht :)

Jetzt gehe ich bereits knappe zwei Monate auf die Schule und ich kann wirklich sagen, dass, wenn man offen ist und auf die Leute zugeht, man schnell sehr nette und interessierte Leute kennenlernt. An die Schulrituale habe ich mich mit der Zeit auch gut gewöhnt und ich freue mich jeden Morgen wirklich auf die Schule und auf die Sachen, die wir in den Fächern machen. Und auch wenn es am Anfang etwas schwieriger war, dem Lehrer auf Englisch zu folgen, klappt es mittlerweile echt schon recht gut und die Lehrer und die anderen Schüler sind auch alle sehr offen und helfen, wenn es Fragen gibt. Im Gesamten ist die australische Schule im Vergleich zu der Deutschen entspannter und auch die Lehrer sind viel näher an den Schülern dran.Und schon nach diesen zwei Monaten kann ich wirklich sagen, dass mir die australische Schule gut gefällt und dass man sich super schnell an seine neue Schule gewöhnt und einige von den unbekannten Klassenkameraden nun Freunde sind.

Thea berichtet über ihre Erfahrungen in Victoria, Australien. Hast du auch Lust auf einen Austausch in Victoria? Bei DFSR kannst du im Select Programm deinen Wunschort auswählen.

 

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