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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Thea in Victoria

Heimweh und Kontakt nach Hause

Schon als junges Kind hat man gesehen, dass schöne Verabredungen immer schnell vorbeigehen und langweilige Tage einem immer so lange vorkommen.Und genauso ist es auch bei einem Auslandsjahr. Ich bin jetzt schon knappe drei Monate in Australien und ich kann wirklich sagen, dass ich auf diese Monate zurück gucke und die Zeit einfach nur schnell vergeht. Man erfährt so, so viele neue Eindrücke, lernt so viele Leute und so viel Neues kennen und mit der Zeit baut man sich ein richtiges Leben auf einem anderen Kontinent auf.

Ich habe mich eigentlich nie als den Menschen eingeschätzt, der Heimweh bekommt, ich wollte immer nur in die weite Welt raus, was erleben und etwas Neues sehen. Ungefähr eine Woche bevor ich dann geflogen bin, habe ich richtig realisiert, dass ich nun tatsächlich fliegen werde, auf einen anderen Kontinent, ohne meine Eltern und meine gewohnten Umgebungen und Menschen.

Gerade am Anfang habe ich immer noch an diese lange Zeit gedacht, die noch vor mir liegt. 10 Monate, also fast ein ganzes Jahr, bis ich meine Eltern und Freunde wiedersehe. Aber nun sieht man einfach, dass die Zeit so, so schnell vergeht und, dass man sogar schon das Datum und die Uhrzeit hat, von dem Tag, an dem man seine Familie, Freunde und sein Zuhause wiedersieht. Die Zeit vergeht, wenn man zurück guckt so schnell, dass man sich eigentlich immer nur noch denkt, dass man alles, einfach alles genießen und jede Möglichkeit mitnehmen und wahrnehmen sollte. Und mit der Zeit denkt man auch nicht mehr nur noch an sein Zuhause in Deutschland, sondern denkt auch viel mehr an sein neues Zuhause, das Zuhause in Australien.

Mein Vater hat mir von seinen Erfahrungen im Ausland erzählt, damals konnte man noch nicht einfach gratis über sein Handy anrufen und sich über das Display sehen. Man konnte nicht einfach ein Bild oder eine Sprachnachricht über das Smartphone schicken. Und dass wir diese Möglichkeiten heutzutage haben macht es ein ganzes Stück leichter. Man kann den Eltern einfach ein Foto von seinem Erlebnis schicken und sie am Leben in der Ferne teilhaben lassen. Und auch, wenn es mal traurige Momente gibt, was total normal und natürlich ist, dann lernt man immer mehr damit umzugehen, kommt aus dem Tal wieder raus und fragt sich, warum man überhaupt drin war. Und zu lernen mit der Trauer und dem Heimweh umzugehen ist eine Sache, die man noch sein Leben lang brauchen wird und vermutlich nirgends besser lernt, als im Auslandsjahr.

Ich bin mit meinen Familie und Freuden meistens über Whatsapp im Kontakt, dann Face time ich wenn es passt ab und zu mal und was hier auch häufiger wird ist, dass ich zum Beispiel an meine Großmutter auch manchmal längere Briefe schicke. Am Ende ist es aber auch so, dass jeder selbst die Erfahrungen macht, wie viel Kontakt nach Hause einem gut tut und da findet man sich ganz schnell ein.

Thea berichtet über ihre Erfahrungen in Victoria, Australien. Hast du auch Lust auf einen Austausch in Victoria? Bei DFSR kannst du im Select Programm deinen Wunschort auswählen.

 

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