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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Tabea in Queensland

Vor einem Monat hat mein großes Abenteuer angefangen

Vor einem Monat hat mein großes Abenteuer angefangen und obwohl es noch keine lange Zeit ist, habe ich hier schon sehr viel erlebt. Angefangen hat es mit meinem 20 Stunden Flug über Hongkong nach Sydney. Ich glaube alleine hätte jede/-r Einzelne von uns das nicht hingekriegt, aber zum Glück war eine Flugbegleiterin von DFSR dabei, die uns immer geleitet und geholfen hat. Ich war so erleichtert als wir endlich total übermüdet in unserem Hostel ankamen. Die ersten Eindrücke von Sydney waren unglaublich. Alles schien irgendwie so anders, aber doch vertraut und ich war nicht in der Lage zu realisieren, was jetzt alles auf mich zu kommt. Dass ich jetzt mehr oder weniger alleine am anderen Ende der Welt bin. Der Trip nach Sydney hat mir auf jeden Fall geholfen besser in Australien anzukommen und der Name „Soft Landing Camp“ hat sich nur bestätigt. Man hat hier während des Camps schon so viele nette und interessante Leute kennen gelernt, dass man sich auf das eigentliche Abenteuer noch mehr gefreut hat. Die Stadt Sydney ist wunderschön und jeden Besuch wert. Der Mix aus Skyline und Hochhäusern und Parks, Natur und Meer bietet für jeden die perfekte Abwechslung. An einem der beiden Tage sind wir mit dem Schiff nach Bondi gefahren, was wieder eine andere Seite von Sydney gezeigt hat. Diese Stadt hat so viele verschiedene Faccetten, dass die 2 Tage eigentlich viel zu kurz dafür waren.




Danach ging es für mich zurück zum Flughafen und weiter zur Sunshine Coast, um endlich bei meiner Gastfamilie anzukommen. Anfangs hatte ich Angst alleine zu fliegen, aber es hat dann doch alles ohne Probleme funktioniert. An der Sunshine Coast wurde ich dann von meiner Koordinatorin abgeholt und sie hat mich dann zu meiner Familie nach Caloundra gebracht. Auf dem Weg dorthin hat sie mir alle Fragen beantwortet und mir die wichtigsten Dinge gezeigt und erklärt.

Von meiner Gastfamilie wurde ich sehr herzlich aufgenommen. Sie haben eine kleine Tochter und ich habe eine italienische Gastschwester. Sie haben mir das Haus gezeigt und mir erst mal ein bisschen Zeit gegeben um anzukommen. Wir hatten noch ein Wochenende Zeit, bis die Schule losging. Sie haben mir in den Tagen alle wichtigen Orte und Wege gezeigt, um mir den Alltag am Anfang dadurch zu erleichtern. Wir waren am Strand, sind mit dem Fahrrad durch den Ort gefahren und haben die Einkaufszentren angeschaut. Am Sonntag waren alle International Students zusammen unterwegs, um sich schon mal kennen zu lernen vor dem 1. Schultag. Es war wirklich interessant Leute aus der ganzen Welt kennen zu lernen und ihre Geschichten zu hören.



Relativ schnell kam dann auch schon der große Tag, über den man sich Monate lang Gedanken gemacht hat. Welche Leute trifft man dort? Welches Fach hat man zuerst? Wie läuft alles ab? Wie sind die Lehrer? Aber als es endlich so weit war, war ich nicht wirklich aufgeregt. Wir haben uns alle bei dem „international room“ und unser „buddy“ hat uns dort abgeholt. Das war eine Person von der Schule, die uns dort alles gezeigt hat. Meine Schule, die Caloundra State High School, ist sehr groß mit vielen verschiedenen Gebäuden, deswegen war es die ersten Tage ein bisschen schwer sich zurecht zu finden, aber es war immer eine Person in der Nähe die dich gefragt hat, ob alles gut ist und dir geholfen hat.

Die Schulkleidung war für mich keine große Umstellung, da ich grundsätzlich ein großer Fan davon bin. Niemand kann auf seine Kleidung reduziert werden und es erleichtert den Morgen sehr. Ich habe die meisten Fächer nochmal um gewählt, weil mich sich wirklich erst vor Ort ein Bild machen kann, aber letztendlich habe ich jetzt Physical Education, Biology, Business Management, English Communication und Maths B gewählt.

Ich finde das Schulsystem hier sehr gut, da jeder die Möglichkeit hat sich nach seinen Interessen zu richten und nichts vorgegeben wird. Auf meiner Schule wird sehr viel Wert auf das richtige Verhalten der Schüler gelegt und ihnen positive Charakterzüge mit auf den Weg zu geben. Die Lehrer sind sehr offen und schülerinteressiert, was das Schulleben für die Schüler auf eine gewisse Weise angenehmer macht.

Ich habe mich sehr schnell an den Schulalltag gewöhnt. Anfangs haben sich die „Internationals“ sofort zusammen gefunden und unternehmen sehr viel zusammen, was in der ersten Zeit sehr geholfen hat, als man noch nicht so viele Leute kannte. Ein Erlebnis das ich nie vergessen werde war unser Ausflug nach Noosa. Wir sind in einer größeren Gruppe mit dem Bus dort hingefahren und kamen dann endlich im Paradies an. Wir sind durch den riesigen Nationalpark gelaufen, bis wir dann endlich an einem der schönsten Plätze, die ich je gesehen habe ankamen. Obwohl die „Fairy Pools Noosa“ relativ bekannt sind, ist es dennoch ein Geheimtipp für alle Strandliebhaber.



Ich wäre natürlich nicht nach Australien gegangen, wenn ich nicht surfen lernen wollen würde. Ich habe die ersten 6 Wochen eine Surfstunde in der Woche in einer größeren Gruppe und mein Gastvater ist leidenschaftlicher Surfer, also gehe ich auch öfters mit ihm surfen. Ich habe hier auch das Boxen für mich entdeckt, was ich hier das erste Mal ausprobiert habe. Ich kann es jedem nur empfehlen so viele neue Sportarten wie möglich auszuprobieren, da es eine super Möglichkeit ist neue Leute kennen zu lernen.

Letztes Wochenende war ich mit meiner Gastfamilie in Byron Bay campen. Es war wirklich eine riesige Bereicherung. Dieser Ort hat eine gewisse Leichtigkeit, von der man direkt angesteckt wird.Ich kann jetzt schon behaupten, dass ich hier nicht mehr weg möchte und es definitiv die beste Entscheidung meines Lebens war diesen Schritt zu wagen.


 Viele weitere tolle Berichte findest du auf Tabeas Reiseblog: http://tabeatravelsblog.blogspot.de/

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