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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Pauline in Victoria

Outdoor Education Camp

Ein wunderschöner Monat geht vorbei. Es ist mittlerweile Frühling hier in Australien, teilweise fühlt sich das schon wie Sommer an hier (an die 30 Grad). Was heißt, dass ich schon ein paar mal mit meiner Schwester hier schwimmen war, was hier wirlich perfekt ist, da wir direkt am Wasser wohnen und keine 100 Meter gehen müssen. Ich freue mich echt so sehr auf den Sommer hier, wenn wir das jeden Tag machen können! Momentan habe ich hier Ferien, die Hälfte davon ist schon um und ich muss sagen, sie waren bis jetzt viel besser als ich es erwartet habe. Ich treffe mich jetzt viel öfter mit Freunden als am Anfang, was ja auch Sinn ergibt, also es ist normal wenn man sich erst nicht so wirklich integriert fühlt, man ist halt neu, aber es wird jeden Tag besser, habe ich das Gefühl.



Aber jetzt will ich von ein paar Sachen berichten, die ich diesen Monat erlebt habe. Anfang des Monats war auch ein Outdoor Education Camp. Am ersten Tag sind wir so 10km gewandert und am zweiten nochmal 14, und das mit 30kg schweren Rucksäcken auf dem Rücken. Obwohl es sich natürlich mega gelohnt hat, war es doch ganz schön anstrengend und zwei Tage haben dann auch allen gereicht. Wie auch immer, wir hatten soviel Spass und es war einfach nur unbeschreiblich, die Nacht mit Freunden am Strand zu verbringen und zu den Wellengeräuschen einzuschlafen. Am nächsten Tag haben meine Gastschwester und ich dann frei gemacht weil wir so “erschöpft” waren, das kann man hier anscheinend einfach machen.





Zur Schule könnte ich auch noch sagen, dass sich hier nichts geändert hat. Ich habe hier nicht einmal Hausaufgaben gemacht und für die meisten Fächer habe ich nichtmal ein Heft. Ich geniesse das hier richtig, weil ich weiss, dass ich wahrscheinlich keine so entspannte Zeit in den nächsten Jahren meines Lebens haben werde. Gelassen wird hier generell ziehmlich gross geschrieben. Die häufigsten Phrasen die ich so höre sind: “fair enough”, “can´t be bothered” und natürlich “no worries mate”. An einigen Tagen geht man halt nicht zur Schule, einfach weil ja nicht “bothered” werden könne, es wäre ja eh “fair enough” und man hat ja auch sonst “no worries, mate”. Ich finde davon können Deutsche sich mal eine Scheibe abschneiden, aber in diesem Ausmaß bin ich hier doch manchmal geschockt, was alles als anstrengend angesehen wird. Auch diesen Monat hatten wir noch ein Treffen mit allen Austauschschülerin in meiner Nähe und auch teilweise deren Familien. Gemeinsam sind wir nach Raymond Island gefahren, haben uns die Insel angeguckt und danach haben wir noch in der Sonne gesessen und gemütlich Fish and Chips gegessen. Das war auch ein sehr schöner Tag, an dem ich außerdem meine ersten Koalas hier in Australien gesehen habe, hat auch lange genug gedauert finde ich.



Meine ersten Kängurus hier habe ich eine Woche später auf einer Party von einem Freund gesehen, da hab ich aber leider kein Foto von gemacht. Ist schon komisch, die Kängurus einfach so im Garten rumhoppeln zu sehen, und es konnte keiner verstehen warum ich es so besonders fand. Außerdem war ich mit meiner Gastfamilie bei der Melbourne Show, das ist wie eine grosse Kirmes, das war richtig toll! Ich dachte schon es gibt hier so etwas wie Kirmes garnicht, aber anscheinend doch! Meine Gastschwester hat mich in ein paar Fahrgeschäfte gezerrt in die ich normalerweise nie gehen würde, aber am Ende habe ich mich überwunden und es hat sich auch gelohnt.