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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Laura in Queensland

Das Ende ist leider in Sicht

Ganz aufgeregt startete ich in meinen letzten Monat, denn eine Reise nach Sydney, zu dem Great Barrier Reef sowie in das Outback Australiens standen an. Im Norden Queenslands tobte bereits ein heftiger Wirbelsturm und zerstörte ganze Orte.Obwohl es auch einige Warnungen für den Süden Queenslands gab, dachte keiner, dass eer uns erreichen würde.

Am Donnerstag, dem 30. April, an dem ich früh morgens noch zur Schule und anschließend mit meinem Gastvater und Gastbruder nach Sydney fliegen wollte, stand ich wie gewohnt auf, bemerkte zwar den heftigen Regen und das Gewitter, doch dachte mir nichts dabei, und machte mich startklar, um meinen letzten Schultag vor den Ferien anzutreten. Doch als ich aus meinem Zimmer kam, teilte mir mein Gastvater mit, dass auf Grund des Unwetters alle Schulen in der „Gold Coast“- Region geschlossen sind. Zuversichtlich packte ich noch die restlichen Sachen, die ich für Sydney benötigte ein, doch dann erhielt ich von meinem Gastvater die Nachricht, dass auch unser Flug nach Sydney gecancelt wurde. 

Für die darauffolgende Woche war ein Kurztrip nach Bundaberg geplant, um das Great Barrier Reef zu bewundern. Mit vollster Zuversicht freute ich mich nun darauf, bis schließlich auch dies abgesagt wurde. Zumindest meine Reise in das Outback Australiens konnte ich noch antreten, wo ich 10 unglaubliche Tage mit anderen Austauschschülern aus verschiedenen Ländern inmitten des „Nichts“ verbrachte. Wir konnten lange, nicht bepflasterte Straßen bewundern, wo wir das Ende vergeblich suchten.
Eines der Highlights der Tour war neben Uluru, dem bekannten Monolith, welcher wie aus dem nichts aus dem Boden ragt, für mich auch Kings Canyon, dessen Schluchten mit üppiger Vegetation bevölkert sind. Leider ging auch diese Reise viel zu schnell zu Ende, sodass wir uns viel zu früh wieder in Alice Springs verabschiedeten.



Zurück bei meiner Gastfamilie angekommen, musste ich erschreckend feststellen, dass nur noch 2 Wochen übrig waren. Diese letzten 2 Wochen verbrachte ich so gut wie möglich damit, noch einmal all meine neu gewonnen Freunde zu treffen und mich langsam darauf vorzubereiten, dass ich sie bald - für eine Weile zumindest - nicht mehr sehen werde. Am 30. April hieß es dann letztendlich wirklich Abschied nehmen und ich musste das Land der Kängurus und unbeschreiblichem Vielfalt mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen.

Laura berichtet über ihr Auslandsjahr in Queensland. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in Australien? Wir beraten dich gerne! Beratungstermin vereinbaren