!DOCTYPE html>

Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

Image can't be displayed.

Merle in Argentinien

Soft Landing Camp in Cordoba

Hola aus Argentinien!

Am Samstag dem 15.02. ging es für mich endlich los. Die Reise von Hannover über Frankfurt nach Buenos Aires und schließlich Cordoba war sehr anstrengend und lang, aber mit der Vorfreude auf die kommenden 5 Monate ging sie doch recht schnell vorbei. Als ich aus dem Flugzeug ausgestiegen bin, war die erste Überraschung die Hitze hier. Klar, ich wusste, dass es Sommer ist, wenn ich komme und dass es heiß wird, aber den Umstieg von Winter auf Sommer hatte ich dann doch ganz schön unterschätzt. Ich meine, auch wenn in Deutschland diesen „Winter“ nur um die 5 Grad Celsius sind, der Umbruch auf über 35 Grad war dann doch ganz schön heftig, sodass ich die erste Zeit mich erst einmal daran gewöhnen musste.

 Meine erste Woche in Argentinien verbrachte ich in Cordoba, der zweitgrößten Stadt Argentiniens. Hier lebte ich mit zwei anderen Austauschschülern, aus Australien und Brasilien, bei einer Frau zu Hause. In der Woche waren wir mit der Organisation COINED, die unseren Austausch organisiert, unterwegs. Vormittags hatten wir Sprachkurse, nachmittags waren wir in der Stadt und hatten Stadtführungen oder besuchten Museen. Einmal stand auch ein Tangokurs im Programm, der eigentlich echt richtig cool war.

Besonders gut gefällt mir die Lebensart hier. Heißt, zum Bespiel der Tagesablauf in der ersten Woche war echt entspannt, sobald man sich an ihn gewöhnt. Wir stehen gegen 8 Uhr auf, frühstücken und um 9 Uhr beginnt unser Sprachkurs. Der geht 4 Stunden bis um 1 Uhr, dann essen wir Mittag und am Nachmittag gibt es unterschiedliches Programm. Da es ab dem Nachmittag hinsichtlich Temperaturen unerträglich wird, endet dann das Programm und unsere Siesta zuhause beginnt. Wir schlafen also so von 6 Uhr bis halb 9 und essen dann gegen 9 Uhr Abendbrot. Das Essen wird sehr genossen, es wird viel gequatscht und spät nachts geht es richtig schlafen. Das Essen entspricht bisher relativ genau den Klischees, wie man sich das vorstellt. Sehr sehr viel Fleisch, aber in großen Portionen und super lecker. Was man hier immer und überall isst, ist Dulce de Leche. Eine süße Creme, die zum Frühstück aufs Brot, zu Keksen, als Eis usw. gegessen wird.

Die Stadt Cordoba ist sehr schön. Sie ist international für ihre Universität bekannt (vorwiegend Medizin und Architektur) und dementsprechend sind in der Stadt immer viele Studenten unterwegs und es ist eine sehr bewegte, aktive Stadt. Highlight neben der Universität ist die Kathedrale, die wir auch bei der Stadtführung besuchten. Und der Verkehr…  auch erst einmal recht ungewohnt. Also die Stadt ist in Quadrate (100m mal 100m) systematisch aufgeteilt. Dazwischen sind Straßen. Das besondere ist, es gibt fast ausschließlich Einbahnstraßen. An den Kreuzungen gibt es dann vier Zebrastreifen. Obwohl man das eigentlich nicht wirklich so nennen kann, weil die Autos da immer einfach weiterfahren. So ganz durchblickt habe ich das Verkehrssystem hier noch nicht, also gefühlt laufen immer einfach alle und hoffen, dass das Auto schon anhalten wird.

Spanisch sprechen funktioniert bisher auch super. Die Argentinier haben einen ziemlich starken Akzent, aber daran gewöhnt man sich schnell und schon in dieser kurzen Zeit merke ich, dass ich schnell besser werde. Der Sprachkurs hat dabei natürlich auch noch enorm geholfen.

Nach einer Woche in Cordoba, bin ich dann mit dem Bus nach Puerto Madryn gefahren. Die Reise von 20h war wieder recht anstrengend, doch jetzt bin ich endlich bei meiner Gastfamilie. Die besteht aus Vater Martin, Mutter Marcela und Tochter Ernestina. Zwei weitere Töchter sind zum Studium ausgezogen und leben nun in Cordoba. Ernestina ist neun Jahre alt und wir verstehen uns sehr gut. Zusammen wohnen wir also in einem Haus, das modern und schick eingerichtet ist und einen Pool hat. Da wir alle noch Ferien haben, verbringen wir die Zeit am Strand (etwa 5 min. mit dem Auto von hier), im Pool oder spielend. Martin ist auch ein großer Fußballfan und so wird natürlich auch viel Fußball im Fernsehen geschaut. Puerto Madryn ist eine doch recht kleine Stadt, die direkt am Meer liegt. Es gibt eine große schöne Strandpromenade und der Strand ist wunderschön. Für meinen schlechten Orientierungssinn ist die Stadt perfekt, da sie wie Cordoba aus quadratischen Blöcken besteht und alle Straßen zum Meer hin abfallen. Heißt, wenn man nicht weiß, wo man ist, findet man immer zurück zum Meer und kann sich neu orientieren.

Okay, das soll es erst mal gewesen sein. Ich denke, ich schreibe wieder, wenn ich ein bisschen mehr über die Kultur und besonders auch die Schule erzählen kann. Adios.

Schuljahr im Ausland

Welches Land ist für dich das Richtige? DFSR berät dich gerne! 0621-8205650

DFSR

image/svg+xml

Möchtest du mehr wissen?

Wir melden uns gerne bei dir!