High School Japan

Nase ba naru - es gibts nichts auf der Welt, was du nicht schaffen kannst

Japan, das Land der aufgehenden Sonne, ist voller Gegensätze. Zukunftsweisende High-Tech-Industrie auf der einen, jahrtausendealte Kultur auf der anderen Seite. Frauen im traditionellen Kimono, Geschäftsleute in schwarzen Anzügen und extrem trendbewusste Teenager prägen das Straßenbild zusammen mit ultramodernen Wolkenkratzern und unzähligen kleinen japanischen Geschäften und Restaurants.

Japan ist ein sehr dicht besiedeltes Land und trotzdem, oder gerade deshalb, geht alles sehr ruhig, ordentlich und geregelt zu. Jeder ist höflich und respektvoll, stets bemüht, auch Fremde zu verstehen, und eigentlich funktioniert in Japan alles wie am Schnürchen.

Ein Austauschjahr in Japan eröffnet dir völlig neue Perspektiven. Du wirst jeden Tag etwas über die japanische Mentalität und Lebensweise lernen. Vieles im Verhalten der Japaner ist ganz anders als bei uns Deutschen. Deine Gastfamilie wird dich jedoch mit großer Herzlichkeit empfangen und dir gerne alles zeigen und erklären. Da allerdings japanische Familien – anders als z.B. in den USA – noch nicht so sehr mit der Aufnahme eines Gastschülers vertraut sind und Schüler lieber für kürzere Zeit aufnehmen, kann es vorkommen, dass du nach einigen Monaten in eine andere Gastfamilie umziehst, wobei du jedoch auf derselben High School bleiben wirst.

Die japanischen High Schools orientieren sich am amerikanischen System und haben dieses nahezu unverändert übernommen. Jedoch startet das Schuljahr stets am 1. April und ist in 3 Terms gegliedert. Du kannst deinen Auslandsaufenthalt entweder im April oder im September beginnen.

Eine japanische High School unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht sehr von einer deutschen Schule. Der Unterricht geht bis mittags, gegessen wird zu Hause. Oder man nimmt sich ein Lunchpaket mit, wenn man am Nachmittag an den außerschulischen Aktivitäten teilnimmt. Dennoch geht es im Unterricht etwas strikter zu; die Anforderungen an die Schüler sind sehr hoch und dem Lehrer wird oberster Respekt gezollt.

Und das Tragen von Hausschuhen im Schulgebäude, die im WC gegen Badelatschen ausgetauscht werden, erscheint uns zunächst befremdlich. Dafür sind Schuluniformen in Japan nicht nur ein Muss, sondern auch ein modischer Trend. Auch in der Freizeit zeigt man – und vor allem Frau – sich gerne in den recht schicken Uniformen.

Ein Highlight für jeden Austauschschüler in Japan ist der Unterricht in Kalligraphie. Deine Werke kannst du mit nach Hause nehmen. Wie bereits Austauschschüler ihr Schuljahr in Japan verbracht haben? Hier geht es weiter zu den Erfahrungsberichten.



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Schüleraustausch Japan - Erfahrungsbericht


Maxie in Okegawa-shi, Japan

"Japan ist in vieler Hinsicht ein außergewöhnliches Land, mit tollen Menschen und einer faszinierenden Kultur..."mehr