China - facettenreich!
Wo High Tech auf Konfuzius trifft und Wolkenkratzer auf Feng Shui basieren
China ist so facettenreich, dass ein High School Aufenthalt hier zum ganz besonderen Erlebnis wird. Kaum ein anderes Land ist in den letzten Jahren so in den Fokus der Weltwirtschaft gerückt wie China. Das Wachstum des Landes ist rasant und der technische Fortschritt nicht aufzuhalten. Nach Aufnahme Chinas in die Welthandelsorganisation teilen sich nun Europa und die USA ihren wirtschaftlichen Einfluss, und kein Land der Welt kann sich mehr erlauben, an China vorbei Politik zu machen. Zudem ist Chinesisch eine der fünf offiziellen Sprachen der Vereinten Nationen. So ist es nur verständlich, dass immer mehr Menschen Chinesisch lernen, um mit dem Land und seinen Menschen in Kontakt zu treten und sich bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu sichern.
Mit DFSR kannst du für ein Jahr oder ein Semester eine staatliche High School in Shanghai besuchen. Shanghai ist die größte und westlichste Stadt Chinas. Die Stadt zeigt sich weltoffen und modern, sie ist sehr sicher und gilt als bedeutendes Kultur- und Bildungszentrum Chinas. In Shanghai spricht man eher Englisch als anderswo in China, so dass du dich vor allem zu Beginn deines Aufenthaltes leichter durchfragen und schneller Kontakte knüpfen kannst. Alles in allem eine aufregende Stadt, die dir aber auch die Sicherheit bietet, dich rasch zurechtzufinden und ohne Schwierigkeiten in den Schulalltag einzuleben.
Bildung wird bei den Chinesen ganz groß geschrieben. Vor allem die staatlichen High Schools sind bestens ausgestattet und legen großen Wert auf hoch qualifizierte Lehrer, die auf Landes- oder Regionalebene um Auszeichnungen kämpfen. Entsprechend wird von den Schülern Disziplin und Ehrgeiz in einem Maße gefordert, das bei uns noch weitgehend unbekannt ist.
In China tragen alle Schüler Schuluniformen, die aus zwei Jogginganzügen für Sommer und Winter bestehen. Man nimmt es also sportlich, und das im wahrsten Sinne des Wortes: Der Tag beginnt meist mit kurzen Übungen auf dem Sportplatz, zwischen den Stunden gibt es spezielles Augentraining gegen Müdigkeit und am Nachmittag spielt man in mindestens zwei verschiedenen Sportteams. Das braucht man aber auch, denn die Klassenzimmer sind für unsere Verhältnisse leicht beengt, und wenn du die chinesische Gewohnheit annehmen willst, nichts auf den Fußboden zu stellen, dann teilst du dir wie alle chinesischen Schüler deinen ohnehin schon kleinen Stuhl auch noch mit deinem Rucksack.
Die Tong Ji Highschool
Alle Schüler werden an die Tong Ji Highschool gehen. Diese gehört zur gleichnamigen Universität und begrüßt regelmäßig Gastschüler aus der ganzen Welt. Du wirst hervorragend betreut und hast die Möglichkeit, dich mit Schülern verschiedener Nationalitäten auszutauschen. Die Schule bietet dir zwei Möglichkeiten:
Wenn du noch keine oder nur geringe Chinesisch-Kenntnisse hast, kannst du ein Schuljahr an die Tong Ji Highschool gehen, wobei du im ersten Semester in einer Klasse für Gastschüler sein wirst. Dort hast du hauptsächlich Chinesisch Unterricht und der Unterricht in den anderen Fächern wird speziell für Schüler zugeschnitten, die die Sprache noch nicht sprechen. Erst im 2. Semester gehst du in eine gemischte Klasse.
Wenn deine Chinesisch-Kenntnisse jedoch sicher genug sind und du lieber gleich ganz tief in den chinesischen Schulalltag eintauchen willst, kannst du von Anfang an in eine gemischte Klasse gehen und entweder 1 oder 2 Semester bleiben. Zusätzliche Stunden in Chinesisch sind an der Schule buchbar.
DFSR wird dich individuell beraten, welche Möglichkeit für dich die beste ist.
Während der Schulzeit wirst du im Internat wohnen. Die Tong Ji Highschool hat ein neu gebautes Wohngebäude für Gastschüler. Dennoch, ein Internat in China ist kein 5-Sterne-Hotel; es gibt zwei Stockbetten in jedem Zimmer, vier kleine Schränke und vier Schreibtische, auf den man keine persönlichen Dinge stellt. Hausaufgaben werden ohnehin im Gemeinschaftsraum erledigt und auch gegessen wird nur in der Kantine. Aber keine Angst, es gibt auch einen Computer Raum und Fernseher. Was zählt, ist die Gemeinschaft und die gemeinsamen Aktivitäten der Schüler.
Die Wochenenden und Ferien verbringst du in chinesischen Gastfamilien, meist die Eltern deiner Mitschüler. Es kann durchaus sein, dass du während deines Aufenthaltes mehrere Familien kennen lernen wirst. Eine Familie besteht typischerweise aus einem Ehepaar mit einem Kind, für dessen Ausbildung und Unterhalt keine Kosten gescheut werden. Mittelstandsfamilien verfügen in der Regel über eine Eigentumswohnung in der Stadt mit genügend großer Wohnfläche. Innenausstattung sowie Reisen und Unternehmungen nehmen einen immer größeren Posten im Haushaltsbudget ein, sofern es der extrem enge Terminplan einer chinesischen Familie zulässt. Das Essen wird vielleicht sehr fremd für dich sein. Du wirst dich daran gewöhnen, das eine oder andere bestimmt sehr lecker finden und ansonsten in Shanghai auch ohne Probleme westliches Essen finden.




